Vitamin C: Mit diesen Lebensmitteln nehmen Sie viel auf

Spätestens wenn die Nase läuft und der Hals kratzt, wissen wir: es ist Herbst. Eine ausgewogene Ernährung und ein starkes Immunsystem sind jetzt besonders wichtig, um gesund durch die nasskalten Wochen zu kommen. Wir zeigen, welche Lebensmittel besonders oft auf deinem Speiseplan stehen sollten, weil sie viel Vitamin C enthalten.

Deshalb ist Vitamin C wichtig für den Körper

Wasserlösliches Vitamin C ist wichtig für unseren Stoffwechsel. Wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) erklärt, benötigt unser Körper Vitamin C zum Aufbau von Bindegewebe, Knochen und Zähnen. Gleichzeitig wirkt Vitamin C als Antioxidans, das heißt, es schützt die Zellen vor freien Radikalen.

Auch Vitamin C stärkt das Immunsystem und verbessert die Wundheilung, ein kleiner Alleskönner, den man glücklicherweise bei einer ausgewogenen Ernährung relativ gut aufnehmen kann.

Die wichtigsten Vitamin-C-Lebensmittel

Vitamin C kommt in seiner natürlichen Form vor allem in Obst und Gemüse vor, Hersteller fügen es aber auch anderen Lebensmitteln auf bestimmte Weise hinzu; hier hilft ein Blick auf die Inhaltsstoffe. Besonders reich an Vitamin C sind folgende Obst- und Gemüsesorten:

  • Äpfel
  • Bananen
  • Brokkoli
  • Erdbeeren
  • Hagebutte
  • Kartoffeln
  • Kiwi
  • Johannisbeeren (schwarz).
  • Paprika
  • Blumenkohl
  • Sandhorn
  • Spinat
  • Tomaten
  • Zitrusfrüchte wie Orangen, Mandarinen, Zitronen und Grapefruit

Orangen als Vitamin-C-Bomben?

Orangen sind die am häufigsten verwendeten Symbole für wichtiges Vitamin C. Und das ist auch nicht schlimm, denn Orangen enthalten tatsächlich relativ viel Vitamin C (aber leider auch viel Zucker).

Was die meisten Menschen nicht wissen, ist, dass Kiwis, Stachelbeeren, Brokkoli und Paprika viel mehr Vitamin C enthalten.

Wie nimmt man Vitamin C am besten auf?

Natürlich kannst du Vitamin C nicht nur aus reinem Obst oder frischem Gemüse zu dir nehmen, sondern auch in Form von Säften und Smoothies. Aber Achtung: Ob roh oder unverarbeitet, Orangen, Kiwis und Co. liefern am meisten Vitamin C.

Um den Vitamin-C-Gehalt beim Kochen möglichst hoch zu halten, gilt: Je kürzer Sie das Gemüse dünsten, desto weniger Vitamine gehen verloren.

Um möglichst viel Abwechslung auf den Teller zu bekommen, können Sie sich an den Empfehlungen der DGE orientieren. Mit den folgenden Produkten erhalten Erwachsene bereits mehr als genug Vitamin C für den Tag:

  • mit einer halben roten Paprika (75 g) und einem kleinen Glas Orangensaft (125 ml),
  • mit 200 g Salzkartoffeln, 150 g Spinat (gedünstet) und einer Orange,
  • mit 150 g Rosenkohl (gegart), einem Apfel und zwei mittelgroßen Tomaten.

Tipp: Ein einfacher Trick, um Vitamin C über die Nahrung aufzunehmen: Frisch gehackte Petersilie über Salat, Eintopf oder Nudeln streuen. Kräuter sind eine wertvolle Quelle für Vitamin C.

Vitamin-C-Präparate: Das Vitamin über Pillen einnehmen?

Um Erkältungen vorzubeugen, nehmen manche Menschen im Herbst vermehrt Vitamin-C-Präparate ein. Praktisch erscheint die Einnahme des Vitamins in Kapsel- oder Tablettenform. Die DGE stellt jedoch fest, dass es nicht wissenschaftlich erwiesen ist, dass die Einnahme von Vitamin-C-Präparaten in hohen Dosen (≥ 200 mg/Tag) Erkältungen in der Allgemeinbevölkerung vorbeugen oder heilen kann.

Wir empfehlen Ihnen daher, Ihrer Gesundheit zuliebe, verstärkt auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit den oben genannten Obst- und Gemüsesorten zu achten und so Ihre Vitamin-C-Reserven wieder aufzufüllen.

Weitere Informationen auf ökotest.de:

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