Viele haben als Kinder juckende Windpockenpusteln überstanden. Doch das Virus verbleibt im Körper und kann Herpes zoster verursachen. So erkennen Sie die Krankheit.
Hautbläschen und Juckreiz sind typische Symptome einer Gürtelrose. Die Krankheit kann aber auch chronische Nervenschmerzen verursachen. – Friso Gentsch/dpa/dpa-tmn
Bekanntmachung
das Wesentliche in Kürze
- Gürtelrose kann sich als starker Nervenschmerz äußern.
- Häufig begleiten Hautrötungen, Bläschen und Juckreiz die Symptome.
- Zur Vorbeugung kann eine Impfung empfohlen werden.
Sie wird durch das Windpockenvirus ausgelöst und verursacht Hautrötungen, Bläschen und Juckreiz:
Herpes zoster (Herpes zoster) betrifft jeden dritten Erwachsenen im Laufe seines Lebens und heilt in der Regel innerhalb weniger Wochen von selbst aus. Es kann aber auch zu chronischen Nervenschmerzen führen.
Etwa jeder zehnte Patient ist von anhaltenden brennenden Schmerzen (sogenannte Postherpesneuralgie) im Oberkörper, Armen, Beinen oder im Gesicht betroffen.
Impfungen schützen vor schweren Krankheiten. -Pexels
Manchmal treten sie auch ohne die für Gürtelrose typischen Bläschen auf der Haut auf. Die Krankheit kann dann durch Antikörper gegen das Virus im Blut nachgewiesen werden.
Wenn Gürtelrose früh behandelt wird, können die Symptome kürzer sein. Mit einer Impfung kann dem vorgebeugt werden. Es wird Personen über 60 Jahren empfohlen.
Wer von chronischen Erkrankungen wie Diabetes betroffen ist, sollte sich daher ab dem 50. Lebensjahr gegen Herpes zoster impfen lassen.
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