Unentschieden gegen Sevilla: BVB scheitert am Einzug ins Achtelfinale

Aktualisiert am 11.10.2022 um 23:04 Uhr

  • Der BVB befindet sich in einem hart umkämpften Duell mit dem umgebauten FC Sevilla.
  • Das Unentschieden reicht nicht zum Einzug ins Achtelfinale der Damen-Kategorie.
  • Aber die Ausgangslage ist immer noch gut.

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Borussia Dortmund hat eine große Chance verpasst, vorzeitig in die Elite des europäischen Fußballs zurückzukehren. Nach dem 1:1 (1:1) gegen den FC Sevilla befindet sich die Mannschaft von Trainer Edin Terzic in einer guten Ausgangsposition, steht aber erwartungsgemäß noch nicht im Achtelfinale der Champions League. Der Ex-Münchner Tanguy Nianzou (18.) brachte die Gäste am Dienstagabend vor 81.000 Zuschauern in Dortmund in Führung. Jude Bellingham (35.) zog unentschieden.

Damit ist der Tabellenvierte in den beiden verbleibenden Gruppenspielen gegen Manchester City (25. Oktober) und den FC Kopenhagen (2. November) noch gefordert. Tabellenzweiter hinter Spitzenreiter Manchester City (10 Punkte), der mit einem unglücklichen 0:0 gegen Außenseiter Kopenhagen (2) ins Achtelfinale einzog, hat Borussia (7) fünf Punkte Vorsprung auf Sevilla und die Dänen

Der Ex-Bayenstar macht beim BVB Eindruck

Dortmund bemühte sich, doch der Trainerwechsel wirkte sich positiv auf die Spanier aus. Der 1,67 Meter große Jorge Sampaoli gab nicht nur an der Seitenlinie alles, auch sein Team wirkte wie verwandelt. Im Gegensatz zum Hinspiel mit Sampaolis Vorgänger Julen Lopetegui war die Abwehr dieses Mal stabiler. Auch offensiv wurde Sevilla immer wieder gefährlich. Die Dortmunder bekamen es früh und schmerzhaft zu spüren. Nach einem Foul des Ex-Schalkers Ivan Rakitic sorgte Nianzou per Kopf für das 1:0.

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In Bestform von Steffen Baumgart bewegte sich Argentiniens Sampaoli ähnlich beunruhigend in seinem Trainerbereich. In der 60. Minute sah der 62-Jährige sogar die Gelbe Karte, die Energie des Lopetegui-Nachfolgers übertrug sich auf sein Team, das deutlich entschlossener wirkte als noch vor wenigen Tagen. Doch der BVB widersprach. Trotz des frühen Nachteils drückte Dortmund die Gäste hoch und aggressiv, was zu wiederholten Ballgewinnen führte.

Die Entschädigung war verdient. Vorbereitet von Thomas Meunier schoss Bellingham den Ball aus kurzer Distanz akrobatisch ins Tor. Kurz vor der Pause hätte der Engländer beinahe das 2:1 erzielt. Sein Distanzschuss (41.) flog jedoch nur knapp am Sevilla-Tor vorbei.

Der BVB macht zu viele Fehler

Terzic hatte den BVB im Vergleich zum umjubelten 2:2-Sieg gegen die Bayern auf fünf Positionen verändert. Stammtorhüter Gregor Kobel kehrte nach einer Woche Verletzungspause wieder in die Startelf zurück, wobei Anthony Modeste im Angriffszentrum den Vorzug vor dem frisch fitten Youssoufa Moukoko erhielt. In der 64. Minute ersetzte der 17-Jährige den zurückhaltend gebliebenen 34-Jährigen.

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Der BVB übernahm zunächst die Spielkontrolle. Was blieb, war das bekannte Muster: manchmal unerklärliche Aussetzer. Mal wurden Fehlpässe ohne Druck des Gegners gespielt, in der 67. Minute wurde Borussia nach einer Normalsituation mal wieder vernachlässigt. Nach einer Ecke stand Erik Lamela frei vor Kobel, der das fast sichere Tor der Gäste knapp vermied. (br/dpa)

Aktualisiert am 11.05.2022 um 10:03 Uhr

Der unter anderem beim FC Bayern ausgebildete Karim Adeyemi, gebürtiger Münchner, hat sich entschieden, bei Borussia Dortmund die Nachfolge von Erling Haaland anzutreten und die Meisterrekorde zu brechen. Adeyemi stammt aus Salzburg, ist WM-Anwärter und startet im Juli 2022 zusammen mit zwei weiteren Nationalspielern beim BVB. © DAZN

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