Atomkraft-Debatte in Deutschland: Greta Thunberg sticht ins Wespennest

Der Klimaaktivist sorgte mit einer Aussage zum Weiterbetrieb deutscher Atomkraftwerke für Aufsehen, die zuvor aus der ARD-Sendung „Maischberger“ bekannt wurde. Damit erteilt sie Union, FDP und AfD einen tiefen Pass.

Von Thomas Hummel

Diese Chance ließen sich die Vertreter von Union, FDP und AfD nicht entgehen. Greta Thunberg, Gründerin der Klimabewegung Fridays for Future, spricht sich im deutschen Fernsehen für den Weiterbetrieb der drei noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke aus. Das Interview mit ARD-Journalistin Sandra Maischberger sollte erst am Mittwochabend ausgestrahlt werden, diese Aussage war jedoch bereits am Dienstag öffentlich gemacht worden. Tenor der Reaktionen: Schau mal, Grüne, sogar deine Ikone fordert dich auf, die Atomdebatte zurückzunehmen.

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