Notfall Schlaganfall Margarete Ernstbrunner über ihre Erfahrungen nach dem Schlaganfall

Margarete Ernstbrunner aus Lienz erlitt einen Schlaganfall. Anlässlich des Welt-Schlaganfall-Tages erzählt er seine Geschichte.

„Es war ein Mittwoch im September, ich saß auf der Toilette und plötzlich bin ich ausgerutscht. Ich wollte aufstehen, aber ich konnte nicht, ich hatte nicht die Kraft.” erzählt Frau Ernstbrunner von den ersten Minuten des Schlaganfalls.„Ich habe schnell gemerkt, dass etwas nicht stimmt und dann habe ich den Notrufknopf auf meiner Uhr gedrückt.“ Sie macht weiter Die Rettung brachte sie ins KH Lienz, wo sie nach 18 Tagen Behandlung entlassen wurde.

Ambulante Rehabilitation

“Kurz vor unserer Entlassung kam eine Dame und erzählte mir vom ambulanten Verlauf des Schlaganfalls.” Sie erinnert sich „Mir war schnell klar, dass ich die ambulante Reha sofort in Anspruch nehmen möchte.“ sagt Frau Ernstbrunner, die bereits 2011 einen Schlaganfall erlitten hatte und sich damals in stationärer Rehabilitation befand. „Diesmal habe ich es lieber zu Hause gemacht, weil es nach der stationären Reha beim letzten Mal sehr schwierig war, sich zu Hause einzuleben“, so Frau Ernstbrunner, die allein lebt.

Motivation ist alles

Nach dem Schlaganfall fehlte es Frau Ernstbrunner an Kraft und Fitness. Der linke Arm und Fuß waren weniger flexibel und teilweise auch geschwollen. Es gab auch einen Sturz mit einer Prellung der rechten Schulter, was sehr schmerzhaft war. Physiotherapeuten und Ergotherapeuten arbeiteten gemeinsam mit einer unglaublich motivierten Margarete Ernstbrunner an diesen Problemen: „Das Wichtigste für mich war, wieder alleine leben zu können und auf mich selbst aufzupassen“, sagt der pensionierte Rentner: “Ich lebe immer noch alleine, koche selbst und schaffe es, die zwei Stockwerke zu meiner Wohnung hochzulaufen”Sie ist glücklich mit ihrer Unabhängigkeit: “Ich möchte so weitermachen, damit ich mich weiter um mich selbst kümmern kann, denn wer sich ausruht, rostet und hier gibt es keine Ersatzteile”sagt sie lächelnd und fügt hinzu: “Motivation ist alles.”

Warnzeichen: plötzlicher Beginn

  • Sehstörungen
  • Starke Kopfschmerzen
  • Sprachstörungen/Verständnisschwierigkeiten
  • Lähmung/Taubheit auf einer Körperseite
  • Mundwinkel hängen
  • Schwindel mit unsicherem Gang

Wenn Sie diese Zeichen sehen, rufen Sie sofort den Notruf 144 an!
www.schlaganfall-tirol.infox

Zur Sache:

Der „Stroke Tyrol Integrated Patient Pathway/Treatment Pathway“ ist eine patientenorientierte, evidenzbasierte Versorgungskette von der Rettung bis zur Wiedereingliederung in den Alltag der Betroffenen. Die ambulante Nachsorge im häuslichen Umfeld der Betroffenen ist einzigartig in Österreich und stellt einen besonderen Mehrwert für die Betroffenen und ihre Angehörigen dar.

Betroffene aus ganz Tirol melden sich bei MeinBezirk.at/weltschlaganfalltag

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