Veröffentlicht am 10. November 2022, 06:23
Texas (USA): Baby aus dem Mutterleib geschnitten – Taylor Parker (29) zum Tode verurteilt
Die texanischen Geschworenen mussten einen grausamen Mord unter seltsamen Umständen entscheiden. Laut Staatsanwaltschaft wollte der Verurteilte das Baby als sein eigenes ausgeben. Weder der Junge noch seine Mutter überlebten.
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Taylor Parker zog das Baby ihres Freundes Reagan Hancock aus dem Mutterleib.
Polizei
Der 29-Jährige wurde dafür zum Tode verurteilt.
Polizei
Parker wollte das Baby als sein eigenes ausgeben.
Screenshot/Facebook
Das ist es, worum es geht
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Taylor Parker zog das Baby ihres Freundes Reagan Hancock aus dem Mutterleib.
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Deshalb wurde gegen den 29-jährigen Parker die Todesstrafe verhängt.
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Das Opfer und ihr Baby überlebten die grausame Tat nicht.
Eine texanische Jury hat eine Frau zum Tode verurteilt, weil sie das Baby einer schwangeren Freundin zerschnitten und dabei Mutter und Kind getötet hatte. Die Jury von Bowie County habe ihre Entscheidung am Mittwoch (Ortszeit) nach einer Stunde Beratung getroffen, berichtete die Zeitung “Texarkana Gazette”. Im Oktober befand eine Jury die 29-jährige Taylor Parker für schuldig, den 21-jährigen Reagan Hancock brutal getötet zu haben, um ihr ungeborenes Baby zu nehmen und es als sein eigenes auszugeben.
Die Leiche des Opfers wurde am 9. Oktober 2020 in seinem Haus in New Boston, einer Kleinstadt etwa 100 Meilen nordöstlich von Dallas, gefunden. Laut Gerichtsakten war auch eine dreijährige Tochter im Haus, als ihre Mutter getötet wurde.
Er hat die Ultraschalltermine vorgetäuscht
Am selben Tag wurde Parker laut Anklageschrift von einem Polizisten wegen Geschwindigkeitsüberschreitung und unberechenbarer Fahrweise angehalten. Dann sagte sie dem Beamten, dass sie gerade ein Kind zur Welt gebracht habe. Das Baby wurde in ein Krankenhaus in Oklahoma gebracht, wo es für tot erklärt wurde. Die Staatsanwaltschaft warf der 29-Jährigen vor, die Schwangere gespielt zu haben, um ihren Freund zu fesseln. Sie täuschte sogar Ultraschalltermine vor und veranstaltete eine sogenannte Gender-Reveal-Party, eine Feier in Amerika, bei der werdende Eltern ihren Gästen das Geschlecht ihres ungeborenen Kindes offenbaren.
Staatsanwältin Kelley Crisp zeigte den Geschworenen in ihrem Schlussplädoyer ein Foto des Tatorts, das das blutüberströmte Opfer auf dem Boden des Hauses zeigt. Parker sollte zum Tode verurteilt werden, weil sie eine Gefahr darstellt, argumentierte Crisp. Der Schwangeren wurde ihr Baby nicht einfach aus dem Bauch genommen. Das Opfer erlitt Hunderte von Stichwunden am Körper und Schläge.
Parkers Anwalt Jeff Harrelson wandte ein, dass die Worte dazu verwendet werden könnten, andere zu entmenschlichen. Das Leben der Menschen sei komplex und habe “Graustufen”, sagte er und sah seinen Klienten an, und: “Er ist eine Person.”
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(DSB/Arbeit)