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„An Respektlosigkeit ist er nicht zu überbieten“, sagt Hamann über Rüdiger
Stand: 10:32 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Deutschlands Auftaktdebakel gegen Japan: Video-Highlights
Die deutsche Mannschaft verspottete sie beim WM-Auftakt gegen Japan. Trotz des Führungstreffers und zahlreicher Chancen brachte Deutschland das Spiel in nur acht Minuten völlig außer Kontrolle. Das Highlight im Video.
In Deutschlands Blamage gegen Japan steht die wackelige Abwehr im Mittelpunkt. Dietmar Hamann ärgert sich besonders über eine Szene von Antonio Rüdiger. Der Ex-Nationalspieler heizt auch die Debatte um Mats Hummels an.
Die Kritik an Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann nach dem 1:2 (1:0) Deutschlands gegen Japan war deutlich. „Ich hatte nie das Gefühl, dass eine Mannschaft auf dem Platz steht. Die Verantwortung wurde hin und her verschoben, aber man braucht Leute, die vorangehen”, schrieb der ehemalige Nationalspieler in seiner Kolumne für Sky TV.
Hamann ärgerte sich besonders über eine Szene von Verteidiger Antonio Rüdiger. „Die Szene, in der Rüdiger im Zweikampf mit Asano den Ball ins Aus gehen lässt und die Knie hochzieht, war mir wichtig“, schrieb Hamann. „Das war ein Symptom für die fehlende Professionalität und Arroganz im deutschen Spiel und die Respektlosigkeit, die nicht zu überwinden war, weil sie den Gegner lächerlich machte.“
“Wichtig” zu besiegen? Deutschlands Abwehrchef Antonio Rüdiger im Einsatz
Was: ARD
Abgesehen davon war Rüdiger noch immer einer der besten Spieler in der deutschen Abwehrreihe. Der 29-Jährige hat in der Vergangenheit immer wieder mit dem von Hamann beschriebenen Laufstil auf sich aufmerksam gemacht.
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Er vermisste einen ganz bestimmten Spieler für die Abwehr gegen Japan. „Ein Spieler wie Hummels hätte zur Mannschaft gehören sollen, weil er Verantwortung übernimmt, weil er Beschwerden anspricht, weil er Trends und Entwicklungen erkennt“, schrieb er über den Verteidiger von Borussia Dortmund.
„Das ist mir zu weich, zu schön, zu eintönig“
Hamann weiter: „Die Entscheidung wurde getroffen, Harmonie über alles zu stellen. Das war wohl der Grund, warum Hummels nicht dabei ist. Aber mit einem ruhigen und harmonischen Team gewinnt man nichts. Es ist mir zu fad, zu schön und zu eintönig. Sie brauchen Reibung! Das schafft Anreize.“
Nicht in Katar: Mats Hummels
Die: Brot/Kostproben/Stefan Matzke
Flick begründete das WM-Aus von Mats Hummels mit einem Blick auf jüngere Innenverteidiger. „Er ist in Topform, er ist topfit und ein sehr wertvoller Spieler für Dortmund“, sagte Flick bei der Bekanntgabe des Weltmeister-Kaders 2014. Er müsse aber auch „ein bisschen die Zukunft im Auge behalten“.
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