Veröffentlicht24. Dezember 2022, 14:48 Uhr
Ukraine-Krieg: Deutschland gibt Datum von Putins nächster Großoffensive in der Ukraine bekannt
Mehrere Quellen stimmen darin überein, dass Russland im neuen Jahr eine große Offensive in der Ukraine starten wird. Deutschland rechnet damit im April.
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Deutschland erwartet eine große russische Offensive im April 2023.
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Bisher ist Putins Armee in der Ukraine kaum vorangekommen und musste große Teile der zuvor besetzten Gebiete aufgeben.
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Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba erwartet einen Großangriff im Januar oder Februar.
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Das ist es, worum es geht
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Russland plant nach Angaben Deutschlands eine Großoffensive im April 2023.
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In der Ukraine geht man davon aus, dass dieses Projekt bereits im Januar starten könnte.
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Es wird auch vermutet, dass ein russischer Einsatz in Weißrussland als Ablenkungsmanöver dienen könnte.
Ein internes Dokument soll zeigen, dass die Bundesregierung in Berlin klare Vorstellungen davon hat, wie Russland im neuen Jahr in der Ukraine vorgehen wird. Das deutsche Verteidigungsministerium wird voraussichtlich im April 2023 eine Großoffensive in der Ukraine starten. Das schreibt die „Neue Zürcher Zeitung“ unter Berufung auf eine interne Analyse der Abteilung „Einsatz und Strategie“ des Ministeriums.
Auch andere Behörden sind davon überzeugt, dass Russland 2023 eine Großoffensive starten wird. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba rechnet mit einem Großangriff im Januar oder Februar.
Verlegung nach Weißrussland als Ablenkungsmanöver
Nach Angaben des in den USA ansässigen Institute for the Study of War (ISW) in Weißrussland schafft Russland weiterhin die Voraussetzungen für einen möglichen Angriff in der Nordukraine. Auch das ukrainische Militär teilte am Samstag mit, dass Russland Bataillone dorthin verlegt habe. Obwohl ISW-Experten einen solchen Angriff für unwahrscheinlich hielten, war er möglich. Und die Gefahr muss ernst genommen werden. Die Einrichtung eines Feldlazaretts wurde als Hinweis darauf gewertet, dass Russland von dort aus angreifen könnte.
Das amerikanische Institut hält es jedoch für möglich, dass der Einsatz russischer Truppen in Weißrussland ein Ablenkungsmanöver ist. Auch ein Sabotageangriff zur Ablenkung der ukrainischen Streitkräfte von der Verteidigung im Donbass ist möglich. Russland könnte die möglicherweise reduzierte Aufmerksamkeit der ukrainischen Truppen für eine Offensive in der Region Luhansk, in der Ostukraine oder anderswo nutzen, hieß es.
Russland soll zu wenig Raketen haben
Nach Angaben des britischen Militärgeheimdienstes haben russische Truppen in der Ukraine weder Munition noch Raketen. Zehntausende Rekruten wurden seit Oktober mobilisiert. „Trotz der Reduzierung des unmittelbaren Personalmangels bleibt der Munitionsmangel wahrscheinlich der wichtigste limitierende Faktor für russische Offensivoperationen“, sagte das britische Verteidigungsministerium am Samstag.
Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Marschflugkörpern hat Russland auch seine Langstreckenraketenangriffe auf die ukrainische Infrastruktur auf etwa einmal pro Woche beschränkt. Für größere Offensivoperationen reicht der Bestand an Artilleriemunition nicht aus. Denn für die Frontverteidigung werden täglich zahlreiche Granaten und Raketen benötigt.
Die Ukraine ist optimistisch
Auch der Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes, Kyrylo Budanov, sagte am Freitag, dass Russlands Aktivitäten in Belarus ein Element der Desinformationskampagne sein könnten.
Die Ukraine kann ihre Nordgrenze schützen. Den ukrainischen Streitkräften wurde auch die Fähigkeit nachgesagt, eine viel größere Zahl russischer Angreifer in der derzeit am stärksten umkämpften Stadt Bachmut im Donbass zurückzuhalten.
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Hilfe für sich und andere finden Sie hier:
Fragen und Antworten zum Krieg in der Ukraine (Staatssekretär für Migration)
Ambulanz für Folter- und Kriegsopfer SRK, Tel. 058 400 47 77
Angst vor Krieg?Tipps von Pro Juventute
Beratungsdienst (deutsch, ukrainisch, russisch) von Pro Juventute
Kostenlose Beratung für Kinder und Jugendliche auf Ukrainisch
Angebotene HandSorgen-Hotline, Tel. 143
Für die JugendBeratungsstelle für Kinder und Jugendliche, Tel. 147
Anmeldung und Informationen für Gastfamilien:
Schweizer Flüchtlingshilfe, Tel. 058 105 05 55
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(DSB/Arbeit)