Diese Menschenmenge führte zu einem Silvesteraufstand in Deutschland

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In manchen deutschen Städten, wie hier in Berlin, steigt Silvester.

Böller und Raketen fliegen auf die Polizei, Feuerlöscher werden auf die Krankenwagen geworfen. In der Silvesternacht eskalierte die Gewalt in Berlin. Hunderte Angreifer greifen die Polizei an. Mindestens 18 Beamte werden verletzt, einer davon schwer. Laut Berliner Polizei sind Angriffe auf Einsatzkräfte „in ihrer Intensität nicht mit früheren Jahren zu vergleichen“.

Allein bei den gewalttätigen Ausschreitungen in Berlin wurden mehr als 100 Verdächtige festgenommen. Auch in anderen deutschen Städten eskalierte die Situation.

Wer steckt hinter diesen Taten? Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat den Eindruck, dass “Jugendgruppen mit Migrationshintergrund bei diesen Ausschreitungen stark überrepräsentiert sind”, sagte Präsident Rainer Wendt (66) gegenüber “Focus”. Zur Herkunft der mutmaßlichen Silvester-Täter gibt es noch keine Einschätzung. Beamte berichteten jedoch, dass die jugendlichen Täter „überwiegend einen Migrationshintergrund zu haben scheinen“.

Meist junge Männer

Auch eine Kurzdokumentation von Ex-Bild-Chefredakteur Julian Reichelt (42) zeigt die Gewaltexzesse an Silvester. Die Anwesenden, meist junge Männer mit Migrationshintergrund, scheint das nicht wirklich zu stören. “Ich komme aus Syrien. Ich habe einen Krieg erlebt, das ist normal für mich. Fast ein bisschen Heimat”, sagt ein junger Mann, sein Freund im Hintergrund lacht laut.

“Ich bin hier! Ich kämpfe! Ich werde alles tun”, schreit ein junger Mann aus Frankfurt, immer eine Flasche Bier in der Hand, ins Mikro. Auf die Frage, ob er keinen Respekt vor der Polizei habe, gab der Mann eine klare Antwort Antwort: “Die Polizei kann unsere Eier lecken.”

Auch Polizeigewerkschaftsvertreter Wendt sagt, dass oft stark alkoholisierte oder betrunkene Jugendliche eine dominierende Rolle spielen. „Ein Teil der Arbeit ist die ehrliche Antwort auf Fragen wie: Woher kommen chaotische Menschen? Wo lebst du? Woher kommt diese Wut und Verachtung für Einsatzkräfte und Polizei?“ Die Mehrheit der Festgenommenen sind Männer, nur 5 der 103 Personen sind Frauen.

“Wir haben Angst”: Männer belästigen junge Frauen bei Interview (00:43)

Auch in Reichelts Dokumentation sind fast ausschließlich Männer zu sehen. “Frauen haben hier nichts zu suchen. Wir feiern die Jungs unter den Jungs, die Frauen bleiben zu Hause”, sagt ein junger Mann. Als der Journalist eine junge Frau in Düsseldorf interviewen will, rennt ein Mann hinterher, packt die Frau und schreit : „Hey, Baby!“ Ein anderer Mann packt die Frau an der Schulter und sagt: „Niemand schlägt dich, liebes Mädchen.“

Jugendliche zünden im Berliner Krisenviertel Neukölln einen Bus an. Als die Feuerwehrleute versuchten, es zu löschen, wurden sie mit Feuerwerkskörpern beworfen. Die Polizei musste die Feuerwehrleute mit Schutzschilden schützen. Überall brennen Mülleimer. Auf soziale Netzwerke werden Angriffe verübt, Clips tausendfach aufgerufen.

Erinnerungen an die Nacht des Schreckens

Der Neujahrsaufstieg weckt schlechte Erinnerungen. In der Nacht zum 1. Januar 2016 brach in Deutschland eine Schreckensnacht aus, in der damals die Stadt Köln im Mittelpunkt stand. Rund 1.000 arabische und afrikanische Männer, viele von ihnen aggressiv und betrunken, versammelten sich auf dem Bahnhofsplatz. Kleinere Gruppen von Frauen wurden daraufhin sexuell missbraucht, bedroht und ausgeraubt.

Nach der Terrornacht gingen mehr als 1.200 Strafanzeigen ein, die Aufarbeitung des Sachverhalts dauerte Monate. Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers musste nach den Silvesteranschlägen zurücktreten.

Auch in der Schweiz kam es an Silvester zu Anschlägen. Mehrere Personen haben an Silvester in Zürich Frauen ausgeraubt und begrapscht. Die Entführer von Cap d’Ay gingen jedoch frei herum. (Schwester)

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