Der bisherige Zuschauerrekord am Red Bull Ring stammt aus dem Jahr 2014, als die höchste Kategorie des Motorsports von 220.000 Fans bei ihrer Rückkehr nach Österreich empfangen wurde. Seitdem hat die Formel 1 das weltweite Interesse stark gesteigert: Allein die letzte Saison mit ihrem finalen Wahnsinn in Abu Dhabi wurde von mehr als 1,5 Milliarden Zuschauern gesehen. Erstmals konnten 300.000 Fans in die Steiermark kommen, mehr dazu in der Formel 1: Rennen in Spielberg wie nie zuvor (3. Juli 2022).
Mehr als 30.000 Camper aus den Niederlanden
Insgesamt erwarten die Veranstalter am Formel-1-Wochenende knapp 40.000 Campinggäste, 90 Prozent von ihnen reisen aus den Niederlanden an, um ihr Idol Max Verstappen zu unterstützen. Laut Polizei sind die meisten Camper bereits am Donnerstag auf dem Weg nach Spielberg.
APA / GEORG HOCHMUTH Je früher Sie anreisen, desto einfacher und angenehmer wird der Formel-1-Besuch in Spielberg, empfiehlt die Polizei.
Damit große Staus vermieden werden können, wurde ein ausgeklügeltes Verkehrsleitsystem entwickelt, sagt Günter Perger, Leiter des Arbeitskreises Polizei. Camper werden mit LED-Schildern zu den richtigen Ausfahrten der S36, der Murtalautobahn, geleitet.
Verkehrsleitsystem und Layout des Campingplatzes
Damit das funktioniert, wurden die Campingplätze in verschiedene Farben eingeteilt. Je nach Farbe leite zum Beispiel Camping „Rosa“ zum richtigen Ausgang, sagt Perger: „Ja, es ist sehr gut ausgeschildert und die Verkehrspolizisten wissen genau, was sie tun und leiten die Besucher zu den richtigen Ausgängen.“ Aber hier der Aufruf an alle Besucher, bitte folgen Sie der Beschilderung, dem Verkehrsleitsystem und den Anweisungen der Exekutive.”
Es wird empfohlen, früh anzureisen
Der Zugang für Camper ist am Donnerstag ganztägig möglich. Aufgrund der zu erwartenden Rekordbesucherzahlen ist am Freitag, Samstag und Sonntag mit einem Anstieg des Verkehrsaufkommens zu rechnen, daher empfiehlt die Polizei eine Anreise um 9:00 Uhr morgens: „Das ist eine echte Attraktion, sobald die ankommenden Gäste eintreffen “, desto besser der Verkehr. Das Volumen wird abgebaut. Trotz der Bemühungen wird es wahrscheinlich hier und da zu Staus kommen. Das ist einfach, weil wirklich mit vielen Besuchern gerechnet wird.”
Neu: Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus anderen Bundesländern
Um größere Staus möglichst zu vermeiden, bitten Veranstalter und Polizei, möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, also mit Bahn, Bus und Fahrrad. Neben den erprobten Regional-Shuttles gibt es in diesem Jahr erstmals auch überregionale Busverbindungen mit mehr als 170 Haltestellen in sechs Bundesländern.