ORF zum 100. Geburtstag von Gerhard Bronner: Dokumentationen und Theaterabende im Fernsehen, Portraits und Musiksendungen im Radio


Ab heute bis 24. Oktober auf Ö1, ORF 2 und ORF III

Wien (OTS) – Am 23. Oktober 2022 jährt sich Gerhard Bronners 100. Geburtstag. ORF erinnert an einen der einflussreichsten Kabarettisten, Autoren und Liedermacher der österreichischen Nachkriegsgeschichte mit Schwerpunkt Fernsehen und Hörfunk: ORF 2 und ORF III präsentieren am Samstag, 22. Oktober, und Montag, 24. Oktober mehrere Dokumentarfilme. , darunter die ORF-III-Neuproduktion „Gerhard Bronner: Die besten Fernsehmomente” sowie die Aufzeichnung einer Silvesternacht mit dem Publikumsliebling des Jahres 2006 Theater Akzent. Ö1 würdigt den Künstler ab heute, 17. Oktober, bis Donnerstag, 20. Oktober mit dem „Radiokolleg“ und bringt am Sonntag, 23. Oktober, ein „Menschenbilder“-Portrait und ein „Spielräume Spezial“ heraus.

ORF III startet im TV mit einem Geburtstagsabend für Gerhard Bronner am Samstag, 22. Oktober, ab 22.05 Uhr: Die erste Produktion „Wegbereiter und Idol“ porträtiert den Urvater des österreichischen Kabaretts, der mit seiner satirischen Politik. Programme, prägten wie kein anderer die österreichische Kleinkunstszene der Nachkriegsjahrzehnte. Einige seiner Hits wie „Der g’schupfte Ferdl“ oder „Der Papa wird’s schon richter“ haben bis heute Kultstatus.

In einer Ausgabe der Reihe „ORF Legenden“ (20:15) zeichnet Regisseur Christian Hager dann ein ausführliches Porträt des Jubilars, dessen Verlauf keineswegs selbstverständlich war. Wegen seiner jüdischen Wurzeln musste Bronner schon in jungen Jahren schwere Schicksalsschläge hinnehmen. Seine gesamte Familie wurde von den Nationalsozialisten ermordet, ihm selbst gelang die Flucht nach Palästina. Anhand ausgewählter Archivschätze aus den Jahren 1956 bis 2007 dokumentiert der Film Bronners künstlerisches Schaffen. Neben seiner Tochter Vivien und seinem Sohn Oscar kommentieren auch prominente Freunde und Kollegen wie Marianne Mendt, Rudolf Buchbinder und Erwin Steinhauer. Ein ebenso spannender wie vergnüglicher Rückblick auf ein halbes Jahrhundert österreichische Kabarettgeschichte.

ORF III wirft dann in der zweiteiligen Reihe „Wuchteln, Sch Mäh, Politsatire“ einen weiteren Blick zurück auf die „Geschichte des österreichischen Kabaretts“: Ab 21.05 liegt der Fokus auf den Jahren 1945 bis 1961, ab 21.55 auf dem Zeitraum 1961 bis 21.55. Wir schreiben das Jahr 1978. So kommentieren prominente Vertreter der heimischen Szene wie Michael Niavarani, Angelika Niedetzky, Joesi Prokopetz, Andrea Händler, Lukas Resetarits, Florian Scheuba, Werner Sobotka, Erwin Steinhauer und Andreas Vitásek.

Gerhard Bronner spielte eine Schlüsselrolle beim humorvollen Wiederaufbau eines von Minderwertigkeitskomplexen und Verdrängungssymptomen geprägten Landes. Mit Kabarettshows wie „Guglhupf“ oder „Zeitventil“ leistete er Pionierarbeit, indem er mit kreativen Aktionspartnern in Funk und Fernsehen alle Beißhemmungen aufhob. ORF III zeigt in einer Neuproduktion „Die besten Fernsehmomente“ (22.45 Uhr) aus bekannten Sendungen wie „Zeitventil“, „Guglhupf“, „Showfenster“ und „Die Große Glocke“.

„Ein Abend mit Gerhard Bronner“ (0.05 Uhr) schließt am 22. Oktober das ORF III-Spotlight: An Silvester 2006 gab die österreichische Kabarettlegende im Wiener Theater Akzent einen umjubelten Abend mit den besten Nummern seiner Jahrzehnte der Karriere. Vital und bestens gelaunt erklärte der Publikumsliebling, wie Klassiker wie „Der Papst wird es richten“, „Der Wilde mit seiner Maschine“ oder „Der g’schupfte Ferdl“ entstanden.

ORF 2 zeigt am „kulturMontag“ am 23. Oktober um 23.15 Uhr einen Kapodaster des Porträts „ORF-Legenden“ von Christian Hager unter dem Titel „Gerhard Bronner – Kein Blattl vorm Mund“.

Die ORF-TVthek überträgt die Sendungen des Fernsehfokus (bei Vorliegen der entsprechenden Online-Lizenzrechte) live und auf Abruf.

Ab heute, Montag, 17. Oktober, tritt das Ö1 „Radiokolleg“ in die Fußstapfen des herausragenden Radiokünstlers und würdigt ihn gemeinsam mit seinem zeitgenössischen und ebenso brillanten Singer-Songwriter Georg Kreisler, dessen 100-jähriges Jubiläum gefeiert wurde. Juli Am Sonntag, 23. Oktober, ist das Porträt „Bronner von Beruf“ auf Ö1 „Menschenbilder“ (14.05 Uhr) zu hören. „Bronner von Beruf“, so bezeichnete sich der facettenreiche Künstler, der eigentlich viele Berufe in einer Person vereinte, einst selbst: Autor, Textdichter, Librettist, Musiker, Pianist, Komponist, Sänger, Performer, Kabarettist, Nachtclubbesitzer, Plattenproduzent , Studio. Besitzer, Theaterdirektor. Ab 17.10 Uhr steht im Ö1 „Spielräume Spezial“ Gerhard Bronner als Musical-Comedian im Mittelpunkt, mit unvergesslichen Songs wie „Der g’schupfte Ferdl“, „Der Papa wird’s schon richter“ oder „Wie a Glock’n, der 24 -Stunden-Glocke”. “.

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