Parlamentswahlen in Frankreich: Macron verliert die absolute Mehrheit, ein historischer Erfolg der Partei von Marine Le Pen

Der französische Präsident wird in den nächsten fünf Jahren Mehrheiten aushandeln müssen, um seine Politik umzusetzen. Von links weht ein starker Wind dagegen, vor allem aber von der National Rally.

Emanuel Macron dürften nach den Parlamentswahlen fünf schwierige Jahre im Amt bevorstehen.

Aurelien Morissard / Imago

Im zweiten Durchgang der Parlamentswahlen in Frankreich sind die beiden Favoriten an ihren Zielen gescheitert, und zwar deutlich deutlicher als erwartet. Einerseits verlor das Wahlbündnis von Präsident Emmanuel Macron die angestrebte absolute Mehrheit deutlich deutlicher, als es die Ergebnisse des ersten Wahlgangs vermuten ließen. Ensemble hat Hochrechnungen zufolge nur 234 Sitze, für die absolute Mehrheit bräuchte es 289. Andererseits ist das neue Linksbündnis um Jean-Luc Mélenchon weit davon entfernt, stärkste Kraft im Parlament zu werden. Die Hochrechnungen sehen Nupes mit 141 Sitzplätzen.

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