Schlechte Nachrichten für alle Arbeitslosen in Österreich

Angesichts der Masseninflation werden (fast) alle Sozialleistungen geschätzt, denn eine Gruppe scheint vom Ministerium vergessen worden zu sein.

Sozialminister Johannes Rauch bezeichnete die jährliche Anhebung aller Sozialleistungen in Österreich als „einen der wichtigsten sozialpolitischen Schritte der letzten Jahrzehnte“. “Das ist Hilfe für alle, die sie wirklich brauchen, in einer Zeit, in der diese Hilfe besonders wichtig ist.” Aber nicht alle finanziellen Unterstützungen werden steigen!

Mehr Geld für alle! Der Minister macht jetzt eine Hammer-Ankündigung

Anlässlich der am Freitag von Bundesminister Johannes Rauch angekündigten Aufwertung der Sozialleistungen hat die Arbeiterkammer ihre Forderung nach einer Anhebung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent des bisherigen Einkommens bekräftigt.

Bundesarbeitsministerin Renate Anderl hat kein Verständnis dafür, dass inzwischen weder niedriges Arbeitslosengeld noch Nothilfe wertgeschätzt werden: „Angesichts der enormen Inflation sind Arbeitssuchende derzeit besonders armutsgefährdet“.

“Der Rauch war sehr vage”

Und weiter: „Hier auf die Arbeitsmarktreform zu verweisen, die die Regierung monatelang verschoben hat, hilft den Menschen nicht weiter, die ohnehin mit dem Monatsende zu kämpfen haben“, sagte Anderl in einer Aussendung.

Es war auch nicht klar, welcher Mechanismus für die Valorisierung von Sozialleistungen verwendet werden würde. Anderl: „Bundesminister Rauch ist hier sehr vage geblieben.“ Die als Muster genannte jährliche Anpassung der Rentenversicherung sieht bei kleinen Renten oft höhere Anpassungen vor als bei großen.

Die Bewertung umfasst jedoch auch einkommensunabhängige Leistungen, wie beispielsweise Familienleistungen. Auch die Methode zur Berechnung der Erhöhung ist unklar.

Ohne Verständnis

Das Sozialministerium hat – nach heftigen Protesten unter anderem der Arbeiterkammer und des Österreichischen Gewerkschaftsbundes – die Kürzung der Grundausstattung der Schule von 100 auf 80 Euro zurückgenommen. Familien mit geringem Einkommen sollen nun einen zusätzlichen Gutschein im Wert von 40 Euro erhalten.

„Wir freuen uns, dass das Sozialministerium unsere Anfrage erhalten hat und nun auch Inflation und Preissteigerungen berücksichtigt“, sagte Bundesarbeitskammerpräsident Anderl. Andererseits hat Anderl kein Verständnis dafür, dass das Schulstipendium bei der Aufwertung ausgelassen wurde.

„Ebenso müssen sich nun aber auch Schulstipendien, die genau dieselben Familien unterstützen sollen wie das Schulstartpaket, nun an die Inflation anpassen. Generell müssen wir die Inflation für armutsgefährdete Familien mit abfedern die ganze Unterstützung, Services für unterschiedliche Lebenssituationen!“, sagt Anderl.

Nav-Red Account, Wil Hora15.07.2022, 13:39 | Akt: 15.07.2022, 16:07

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