… und so weit kommt man nie!
Anderthalb Jahre nach dem plötzlichen Tod von Willi Herren (†46) fand der ehemalige Ballermann-Sänger am Wochenende endlich seine letzte Ruhestätte auf dem Melatenfriedhof in Köln. Schließlich hat es einen Grabstein.
Das Grab ist jetzt mit schwarzem Marmor ausgekleidet, den Stein ziert nicht nur sein Gesicht, sondern auch ein Bild von einem seiner Auftritte und sein persönlicher Abschiedsspruch: „Goodbye, Ciao and Goodbye…“ – jetzt (hoffentlich ) mit viel Ruhe.
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Es war am 20. April 2021, als plötzlich und völlig unerwartet Meldungen über den Tod von TV-Star Willi Herren bekannt wurden. Wenige Tage nachdem der 46-Jährige einen Imbisswagen geöffnet hatte, wurde er tot in seiner Wohnung in Köln-Mühlheim aufgefunden.
Der Tod des Partysängers löste einen langjährigen Familienstreit zwischen seiner Frau Jasmin, 43, von der er zum Zeitpunkt seines Todes getrennt war, und dem Rest seiner Familie aus.
„Auf Wiedersehen, ciao und bis später“ – so verabschiedete sich Willi Herren nach seinen Auftritten vom Publikum
Foto: Thorsten Schimann/Kölner Melaten Friedhof/Facebook
Vor allem aber trugen Tochter Alessia (20) und die ehemalige Nacktsängerin ihren persönlichen Streit auf dem Friedhof von Willis Grab aus.
Doch wer hat Willi mit einem Stein die letzte Ehre erwiesen?
Gegenüber der Kölner Online-Boulevardzeitung Report K. sagte Willis’ Schwester Annemie (57): „Alessia, Stefano, mein Sohn und ich haben dafür gesorgt, dass vor allem die Kinder von Willis auch zahlen.“
Der Schlagersänger (rechts) und seine ältere Schwester Annemie (links) hatten eine ganz besondere Beziehung zueinander
Foto: Malte Krudewig
Nur vier Tage vor seinem Tod eröffnete Willi Herren einen Foodtruck. An diesem Tag feierten seine Kinder Stefano (links) und Alessia (Mitte) zum letzten Mal mit ihrem Vater
Fotografie: Patric Fouad
Das Design des Gedenksteins ist edel und entspricht Willi, den alle kannten und besonders liebten. Die Bühne war sein Leben und so ist beispielsweise auf dem schwarzen Marmorstein ein Auftritt bei einer der legendären „Olé Parties“ zu sehen, sowie Willis‘ persönliche Abschiedsbotschaft an seine Fans nach seinen Konzerten: „Goodbye, Ciao und bis bald Willi”.
Ein ganz besonderer Aspekt für Besucher der Grabstätte ist der in den Marmor gehauene QR-Code, der direkt mit einem Smartphone gescannt werden kann. Wer es versucht, hört Herrens „Kölle-Hymne“. Willis-Fans schwärmen auf Facebook: So bleibt „de kölsche Jung“ immer am Leben.
Der Willis-Grabstein-QR-Code ist ein besonderes Highlight für Willis-Fans und spielt nach dem Scannen Herrens „Kölle-Hymne“.
Foto: Thorsten Schimann/Facebook