7. September
Mittwoch, 7. September 2022, von 15:00 bis 18:00 Uhr LVR-Klinikum Essen
Cannabis als Medikament bei psychischen Erkrankungen? Wie war die Verfügbarkeit von Medikamenten in Deutschland während des Lockdowns? Fragen, die beim Symposium Suchtmedizin am 7. September beantwortet werden sollen.
Das bei niedergelassenen Ärzten und Interessierten beliebte Symposium Update Suchtmedizin findet am 7. September 2022 von 15:00 bis 18:00 Uhr im LVR-Klinikum Essen statt. Zum 18. Mal hat Prof. DR. Dr. Norbert Scherbaum, Chefarzt der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und Ärztlicher Direktor des LVR-Klinikum Essen zum Austausch und zur Diskussion aktueller Themen der Suchtmedizin Sucht
Traditionell beginnt Scherbaum die Veranstaltung mit der Vorstellung der aus seiner Sicht wichtigsten wissenschaftlichen Publikationen der letzten 12 Monate in der Suchtmedizin.
Abhängigkeit von Opioid-Analgetika in Deutschland
Die Opioid-Epidemie in den USA führte jedes Jahr zu 100.000 drogenbedingten Todesfällen. Ausgangspunkt der Epidemie war die massive Fehlverschreibung von opiathaltigen Schmerzmitteln, die bei den Betroffenen eine Opiatsucht auslöste. Dr. Johannes Just, Hausarzt in Bonn, wird die Situation in Deutschland zu diesem Thema beschreiben.
Hilft medizinisches Cannabis bei psychischen Erkrankungen?
Seit einigen Jahren können gesetzliche Krankenkassen Cannabis als Arzneimittel verschreiben. Damit verbunden sind mitunter hohe Erwartungen an die Behandlung zahlreicher Erkrankungen. Professor Dr. Jens Kuhn, Chefarzt der Psychiatrischen Klinik am Johanniter-Krankenhaus in Oberhausen.
Verbesserung der Behandlung von Hepatitis C bei Opiatabhängigen
Medikamente, die zur Heilung von Hepatitis C eingesetzt werden können, gibt es schon seit einigen Jahren. Unter den Opiatabhängigen gibt es viele Hepatitis-C-Infizierte, die die Möglichkeit zur Heilung ihrer Hepatitis C bisher leider nur teilweise genutzt haben. Privatdozent Dr. Patrik Roser vom örtlichen LVR-Klinikum in Essen wird über Strategien berichten, die auf der Grundlage seiner eigenen klinischen und wissenschaftlichen Erfahrung helfen, mehr Opiatabhängige von einer Hepatitis-C-Behandlung zu überzeugen.
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Drogenkonsum und das Suchthilfesystem
Die Corona-Pandemie hat die Welt in den vergangenen zwei Jahren geprägt. Vermutet wurden Einflüsse der Pandemie auf Drogenverfügbarkeit, Konsumverhalten und psychische Stabilität von Drogenabhängigen. Ob sich diese Annahmen auch bewahrheitet haben, wird Professor Scherbaum aus eigener Forschung vorstellen.
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie online.
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Psyche und Verhalten