38,4 Millionen Menschen leben weltweit mit HIV

30.11.2022 23:09 (30.11.2022 23:10)

Rund 9.000 Infizierte in Österreich ©APA/ROLAND SCHLAGER

Die Vereinten Nationen wollten AIDS bis 2030 ausrotten. Doch die Zahl der HIV-Neuinfektionen und AIDS-bedingten Todesfälle steigt in einigen Teilen der Welt. Ungleichheiten seien der Hauptgrund für die mangelnden Fortschritte, erklärte das UN-Programm zur Bekämpfung von Aids (UNAIDS) in einer Analyse zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember. Weltweit leben 38,4 Menschen mit einer HIV-Infektion, in Österreich sind es rund 9.000 Infizierte.

Weitere 376 Personen in Österreich haben sich im vergangenen Jahr mit dem Virus infiziert. Die Aids-Hilfe fordert mehr Aufmerksamkeit und sieht dringenden Handlungsbedarf. Ein Ende der Pandemie ist nicht in Sicht. Angesichts des aktuellen Trends könnten vereinbarte globale Ziele nicht erreicht werden, sagte UNAIDS. Bis 2030 sollten 95 % der Infizierten ihren HIV-Status kennen. Von diesen sollten 95 Prozent eine Therapie erhalten, und 95 Prozent von ihnen sollten mit einer antiviralen Therapie ein Absinken der Viruslast unter ein nicht nachweisbares Niveau erreichen, wodurch eine Übertragung des Virus viel unwahrscheinlicher wird.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *