“Licht in der Dunkelheit”
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von „Licht ins Dunkel“ zeigten die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher einmal mehr ihre Spendenbereitschaft. Knapp eine halbe Million Euro wurden an Heiligabend an den ORF Niederösterreich gespendet.
24.12.2022 17.05
Online seit heute, 17:05 Uhr
Die Spendensumme, die am 24. Dezember dieses Jahres erreicht wurde, überstieg leicht die letztjährige Sammlung. Damals waren es 490.582 Euro. Zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer der Aktion kamen dieses Jahr ins Sendezentrum des ORF in St. Pölten seine Spende zu überbringen. Größte Einzelspender sind die Niederösterreichischen Nachrichten mit 150.000 Euro, gefolgt von Spar mit 85.000 Euro, donaukultur.com mit 59.000 sowie dem Land Niederösterreich und Raiffeisen Niederösterreich-Wien mit jeweils 50.000 Euro.
Ein Beispiel für die Verwendung dieser Spenden ist das Rainbow Valley Therapiezentrum in Leobersdorf (Kreis Baden), in dem schwerkranke und behinderte Kinder betreut werden. Mit dem Geld von „Licht ins Dunkel“ wollen sie nun einen Wohnbereich bauen, in dem Familien auch stationär wohnen können.
40 Mal Hilfe für „Menschen in Not“
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr mehr als 40 Projekte in Niederösterreich unterstützt. Laut Karl Trahbüchler, Programmdirektor des ORF Niederösterreich, könne das beste Geburtstagsgeschenk nur sein, „so viel wie möglich zu helfen. Es sind Familien mit Kindern und Menschen mit Behinderungen, die es brauchen.”
Mario Thaler, Geschäftsführer von „Licht ins Dunkel“, spricht von einer Fokussierung auf das Jubiläumsjahr: „Im Sommer wurde ein Jubiläumsfonds aufgelegt Öffentlicher Sektor.” Mit der Unterstützung von „Licht ins Dunkel” wollen sie zeigen, dass diese Konzepte funktionieren. Thalers Ziel: „Wir wollen zeigen, dass es gute Projekte sind, die langfristig von der öffentlichen Hand finanziert werden sollten.”
Bischof: „Sehen Sie sich als Menschen“
„Weihnachten bedeutet, dass wir uns als Menschen wahrnehmen“, sagte der Diözesanbischof von St. Pölten Alois Schwarz bei seinem Besuch im Landesatelier. Es sei wichtig, füreinander da zu sein und auf andere Menschen zu achten, „denn unser Gott, der Mensch geworden ist, hat den Menschen im Visier. Das größte Geschenk ist dieses Kind von Bethlehem.“