Corona-Impfpflaster mit elfmal stärkerer Wirkung als die Spritze

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Erstellung: 17.11.2022, 5:05 Uhr

Von: Yannick Hanke

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Die Impfung gilt als Allheilmittel im Kampf gegen das Coronavirus. Noch effektiver soll ein speziell entwickelter Kronenputz sein. Was steckt dahinter?

Berlin/Queensland: Seit Dezember 2020 werden in Deutschland Impfstoffe gegen das Coronavirus verabreicht. Seitdem hat sich viel getan, sowohl in der Medizin als auch in der Virusentwicklung. Varianten und Mutationen wie Omikron, das insbesondere in Form des Omikron-BA.5-Zweigs fortbesteht, erfordern angepasste Impfstoffe.

Aber gibt es andere Möglichkeiten, sich vor dem Coronavirus zu schützen, als nur die Impfstoffe, die in der Spritze verabreicht werden? Absolut, denn eine neue Form des Corona-Schutzes über die Haut scheint einer Studie zufolge sehr vielversprechend zu sein. Im Mittelpunkt steht ein spezielles Corona-Impfpflaster.

Corona-Impfpflaster statt Spritzenimpfung: Forscher sprechen von elfmal besserer Wirkung

Eine neue Form der Corona-Impfung, die laut Forschern der University of Queensland in Australien deutlich wirksamer sein soll als alle herkömmlichen Impfungen. Corona-Impfungen mit einem speziell entwickelten Pflaster hätten eine elffach höhere Wirkung als die herkömmliche Corona-Impfung per Spritze, was in einer WHO-Studie in Frage gestellt wurde.

Künftig könnten spezielle Corona-Impfpflaster die klassische Impfung per Spritze ersetzen. © Bernd Weißbrod/dpa/Sylvio Dittrich/imago/Montage

„Das High-Density-Microarray-Pflaster ist ein neues Mittel zur Verabreichung von Impfstoffen. Es ermöglicht ein präzises Eindringen des Impfstoffs durch die Haut, einen Bereich des Körpers, der reich an Immunzellen ist. Das fanden McMillan und sein Doktorand David Muller heraus seine Studie, die in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Biotechnologieunternehmens Vaaxas durchgeführt wurde.

Corona-Impfpflaster seien besonders wirksam bei der „Bekämpfung der Omicron-Variante“.

In Kombination mit dem „Hexapro“-Impfstoff kann das Corona-Impfpflaster die verschiedenen Varianten des Virus noch besser bekämpfen. Die Impfung mit Pflaster sei deutlich wirksamer „als mit dem gleichen Impfstoff, der per Nadel verabreicht wird“, insbesondere „zur Bekämpfung der Omicron-Variante“.

Laut Muller hat die Vielzahl der Mutationen des Coronavirus ihm die Fähigkeit verliehen, „den Immunantworten zu entgehen, die durch aktuelle Impfstoffe erzeugt werden“. Das sagte der Wissenschaftler laut einer Pressemitteilung. Doch die neue Patch-Technologie mit Pflastern hätte das Potenzial, eine neue und vor allem wirksamere Form der Impfung gegen Corona zu ermöglichen. In einer Zeit, in der neue Kronenvarianten rasant mutieren.

Appell der Forscher: Klassische Corona-Impfung trotz Impfpflaster nicht vernachlässigen

Doch trotz der Entwicklung des Corona-Impfpflasters betont Müller: „Es ist wichtig zu betonen, dass bestehende Impfstoffe ein wirksames Mittel zur Bekämpfung dieser schweren Viruserkrankung bleiben.“ Es bestünde auch die vage Hoffnung, irgendwann einen universellen Impfstoff gegen das Coronavirus zu entwickeln.

Vorher setzen Forscher auf ihr Corona-Impfpflaster. Dies ist mit Tausenden von Mikronadeln bedeckt, die so klein sind, dass Sie sie nicht einmal auf Ihrer Haut spüren können. Und genau diese Nadeln werden mit dem Impfstoff benetzt. Im nächsten Schritt wird das Impfpflaster auf die Haut gedrückt und wieder entfernt. Auf diese Weise würde der Impfstoff schmerzfrei in den Körper gelangen.

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