“Ich dachte, es wäre ein schlechter Scherz”
Leser Blick kauft Corona-Tests und setzt sie ein
Drei gebrauchte Covid-Selbsttests warteten auf einen Kunden, als er sein neu gekauftes Paket öffnete. Wie konnte so ein Missgeschick passieren?
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Michèle Ledermann hat bei Aldi Suisse in Courgevaux ein Corona-Testpaket gekauft.
Jenny Wagner Nachrichtenredakteurin
Böse Überraschung nach dem Einkauf bei Aldi: Als Michèle Ledermann (42) die Packung mit Corona-Selbsttests öffnet, traut sie ihren Augen kaum. Statt fünf verpackter Tests befinden sich drei gebrauchte Tests und ein original verpackter Test im Paket. Kontaminierte Testkarten, wie gebrauchte Tupfer und Tupfer, befinden sich im Abfallbeutel. I: Alle drei verwendeten Testkarten sind positiv.
“Das ist widerlich! Die Tests waren voll, aber es ist trotzdem total unhygienisch”, sagt Ledermann gegenüber Blick. Ebenfalls überraschend: Alle drei verwendeten Tests wurden von Hand nummeriert. Wie diese Tests in die Verkaufsregale gelangten, ist ihr ein Rätsel.
Er nahm das letzte Paket
Ledermann erinnert sich noch gut an den Einkauf vom 11. November in der Filiale in Courgevaux FR. Es war die letzte Selbsttestpackung im Regal. „Komm schon, wir nehmen sie sicherheitshalber mit“, sagte er zu seinem Sohn. Als ihre Tochter Tatjana (20) Halsschmerzen bekommt, testet sie das Paket und findet glücklicherweise die noch eingepackten.
Dann entdeckt Tatjana Ledermann, dass die anderen Tests notwendig und positiv sind. „Ich hielt das für einen schlechten Scherz“, sagt Ledermann. Zuerst hielt er es für einen Scherz.
Auch Aldi Suisse rätselt mit den verwendeten Tests
«Wie kann so etwas passieren?», fragt der Blick-Leser. Wurden sie im Geschäft getestet und dann versehentlich verkauft? „Wir können ausschließen, dass die von uns verwendeten Tests ins Regal gestellt werden, weil unsere Mitarbeiter sie bei der Arbeit nicht verwenden“, schreibt die Medienstelle von Aldi Suisse auf Anfrage.
Doch wie das Produkt in den Laden gelangt ist, darüber rätselt auch der Händler. Ein Produktionsfehler liegt im Bereich des Möglichen. Die Medienstelle von Aldi Suisse sorgt dafür, dass der Kunde das defekte Produkt zurückgeben oder umtauschen kann.