Ambri-Piotta schlägt Sparta Prag und gewinnt den Spengler Cup

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31.12.2022, 11:5531.12.2022, 15:18

Ambri-Piotta lässt ein Eishockey-Märchen wahr werden und gewinnt bei seiner zweiten Teilnahme erstmals den Spengler Cup. Im Finale besiegte der Klub aus dem Nordtessiner Dorf den Tabellenfünften Sparta Prag mit 3:2 nach Elfmeterschiessen.

„Ich dachte, es gäbe nur drei Schützen in einer Schießerei. Also dachten wir zweimal, es sei vorbei. Am Ende war es immer noch genug. Verdammt, lass uns jetzt feiern. Es ist unglaublich und es wird in die Geschichtsbücher von Ambri eingehen.“

Dominic Zwerger, Stürmer Ambri

Ambri setzte sich im Finale mit 2:1 durch. Dario Bürgler und Lokalmatador Inti Pestoni erzielten den Siegtreffer für Leventine. Torhüter Janne Juvonen beeindruckte mit mehreren Paraden im Elfmeterschießen.

Ambri-Piotta hat mit ihrer Unerbittlichkeit und Hingabe den Triumph und den vierten Sieg im vierten Spiel des Spengler Cup 2022 errungen. Der Levantine agierte in den Zweikämpfen diszipliniert, zielstrebig und mit viel Biss.

„Heute war er nicht so souverän, sie waren im gesamten Spiel besser. Aber das Spiel hat bei uns funktioniert. In meinem Alter fällt es mir schwerer, mich von der Party zu erholen. Also übertreibe ich definitiv nicht.”

Dario Bürgler, Stürmer Ambri

Alex Formenton beeindruckte Ambri mit einem Tor über und unter den ersten beiden Dritteln. Zu Beginn des Mitteldrittels in Unterzahl, absolvierte der Kanadier aus knappem Rückhandwinkel eine beeindruckende Einzelleistung. Es waren die Tore Nummer zwei und drei für den 23-jährigen Stürmer, nachdem er bereits im Hinspiel gegen Örebro (5:2) den ersten Treffer des diesjährigen Traditionsturniers erzielt hatte.

Formenton trifft zum 2:1. Video: SRF

„Die Mannschaft hat die ganze Zeit für diesen Erfolg gekämpft. Jeder Erfolg, den wir als Verein feiern können, ist ein Schritt nach vorne. Es ist schwer einzuordnen, weil wir als Gruppe nicht so viel gewonnen haben. Die Jungs verdienen eine Feier.”

Luca Cereda, Ambri-Trainer

Sparta Prag konnte in der regulären Spielzeit zweimal ausgleichen und sorgte damit für die erste Arretierung im diesjährigen Spengler Cup. Im Endspiel standen sich übrigens zwei Cousins ​​gegenüber: Prags Jan Buchtele und Ambris Spengler Cup-Torschützenkönig Michael Spacek. Auch Jakub Kovar, der in der vergangenen Saison mit den ZSC Lions Playoff-Finalist war, stand für Prag im Tor.

Seit der Einführung des Formats mit sechs Mannschaften (2010) und einer zweiten Schweizer Beteiligung konnte neben Davos aus der National League nur Genève-Servette den Spengler Cup gewinnen (2013 und 2014).

“Es ist unglaublich, zu gewinnen. Ein ganz besonderer und emotionaler Moment. Ich habe den Spengler Cup schon dreimal gewonnen, aber mit Ambri ist es noch spezieller.”

Inti Pestoni, Ambri-Stürmer

Mit dem Gewinn des Spengler Cups feierte Ambri-Piotta den wohl prestigeträchtigsten Titel seiner Vereinsgeschichte. Über den sportlichen Wert des traditionellen Neujahrsturniers lässt sich streiten. Doch die Aufmerksamkeit ist über die Landesgrenzen hinaus beträchtlich.

Bemerkenswert sind auch der Ambri-Cup-Sieg (1962) sowie zwei Continental-Cup-Triumphe um die Jahrtausendwende und der europäische Supercup-Sieg gegen den damaligen russischen Masters-Cup-Sieger Metallurg Magnitogorsk. Der Klub aus dem Nordtessiner Dorf testete den Schweizer Meistertitel auch im Playoff-Finale 1999 gegen den Kantonsrivalen Lugano (1:4 in Serie).

Als Sieger des 94. Spengler Cup erhält Ambri-Piotta automatisch eine Einladung zur Neujahrswoche 2023, wenn das Traditionsturnier sein 100-jähriges Bestehen feiert.

Sparta Prag – Ambri-Piotta 2:3 (1:1, 0:1, 1:0, 0:0) nP6267 Zuschauer (ausverkauft). – SR Kaukokari/Nord (FIN/SWE), Niqvist/Sormunen (SWE/FIN).Turm: 6. Formenton (ohne Chlapik, Spacek/Krutil) 0-1. 7. Tomasek (Moravcik, Tomek) 1-1. 24. Formenton (Achtung, Jooris ausgeschlossen!) 1:2. 54. Horak (Erik Thorell, Jandus) 2:2.Elfmeterschießen: Tomasek -, Konto -; Repik, Bürgler 0:1; Pribyl-, Formenton-; Horak -, Chlapik -; Erik Thorell 1:1, Pestoni 1:2. Bestrafen: 4 mal 2 Minuten gegen Sparta Prag, 2 mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.Sparta Prag: Ferrer; Krutil, Kempny; Miklis, Jandus; Tomek, Moravcik; Böhm; Repik, Sobotka, Forman; Horak, Erik Thorell, Tomasek; Safin, Vitouch, Buchtele; Dvoracek, Gustaf Thorell, Konecny; er ist angekommenAmbri-Piotta: Sie sind jung; Pass auf, Burren; Saarijärvi, Virtanen; Föhrler, Zaccheo Dotti; Isaac Dotti, Fischer; Formenton, Grassi, McMillan; Chlapik, Eggenberger, Spacek; Kneubuehler, Heim, Bürgler; Zwerger, Jooris, Pestoni. (Missbrauch)

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