Beginn des endgültigen Budgets

Der Nationalrat beginnt am Dienstag mit seiner endgültigen Budgetberatung. An drei Tagen werden einzelne Kapitel bearbeitet, beginnend mit einer allgemeinen Diskussion im Abschnitt „Oberste Organe“. Am Dienstag wird das begleitende Haushaltsgesetz verabschiedet, mit dem unter anderem die angekündigte Aufstockung des Bundesheeretats langfristig gesichert und ein neuer millionenschwerer Subventionstopf für die Transformation aufgelegt wird der klimafreundlichen Industrie.

Was die Haushaltskapitel betrifft, so sind am Dienstag Justiz und Inneres an der Reihe, die beide zu den Gewinnern des vorgeschlagenen Haushalts gehören. Gleiches gilt für die Kultur, die Aufstockung des Etats von Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) fällt etwas geringer aus. Mit den „obersten Organen“ werden die Bereiche Bundeskanzleramt, öffentlicher Dienst und Sport beraten.

Insgesamt soll das Maastricht-Defizit im nächsten Jahr bei 2,9 Prozent der Wirtschaftsleistung liegen. Die Schulden steigen auf 367.000 Millionen Euro, aber der Anteil am Bruttoinlandsprodukt sinkt leicht von 78,3 auf 76,7 Prozent. Die Zinszahlungen werden sich bis 2023 von 4,3 auf knapp neun Millionen Euro verdoppeln.

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