Bundespräsident Ignazio Cassis ist in der Ukraine

Der Bundespräsident besucht die Ukraine für 24 Stunden

Ignazio Cassis ist jetzt in Kiew

Bundespräsident Ignazio Cassis kam mit dem Zug aus Polen in die Ukraine. Er trifft sich mit hohen Beamten der ukrainischen Regierung.

1/5

Das erste Foto von Cassis in der Ukraine: Dieses Foto twitterte der Bundespräsident am Donnerstagmorgen. Zu sehen ist, wie Cassis am Bahnhof von Claude Wild, dem Schweizer Botschafter in Kiew, begrüsst wird.

Der Schweizer Aussenminister Ignazio Cassis (61) traf am Donnerstagmorgen in Kiew ein. Dies wird durch die Meinungen zweier Personen unabhängig voneinander bestätigt. Er reiste in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mit dem Zug von Polen in die Ukraine.

Cassis selbst twitterte kurz nach 8 Uhr morgens ein Foto, das seine Ankunft mit dem Zug in Kiew zeigt und schrieb: „Zurück in der Ukraine, ein Jahr nach meinem letzten Besuch.“ Er wollte sich vor Ort ein Bild von der Kriegslage, der humanitären Lage und den Vorarbeiten zum Wiederaufbau machen.

.

Cassis in der Ukraine: „Die Reise wurde lange vorbereitet“ (01:42)

Nach Informationen von Blick will der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) fast 24 Stunden in dem kriegszerrütteten Land bleiben.

Mehrere Treffen mit hohen Beamten der ukrainischen Regierung sind geplant. Ob er sich mit Präsident Wolodymyr Selenskyj (44) treffen wird, ist nicht bekannt.

Die Gespräche auf der Ukraine Recovery Conference, die im Juli in Lugano TI stattfand, müssen fortgesetzt werden. Der Bundespräsident will über die humanitäre Hilfe der Schweiz für die Ukraine und den Wiederaufbau des verwüsteten Landes sprechen.

Das EDA wollte sich zum Besuch in der Ukraine nicht äussern.

Steinmeier sagte den Besuch aus Sicherheitsgründen ab

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (66) hat seinen geplanten Besuch in Kiew abgesagt, berichtet “Bild”. Der Besuch am Donnerstag war wochenlang arrangiert worden.

Laut “Bild” sagte Steinmeier die Reise aus “Sicherheitsgründen” ab. Ein ukrainischer Regierungsbeamter sagte der Zeitung: „Während der Bundespräsident seinen Besuch absagt, sind gerade jetzt viele Diplomaten und internationale Gäste in der Hauptstadt, die Präsenz zeigen wollen.“

++ Das Update geht weiter ++

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *