Change Review: Seien Sie nicht sperrig, machen Sie ein Chaos!

Teenagerfische kommen! © Nintendo

Splatoon ist und war schon immer eine seltsame Spieleserie. Der farbenfrohe Kunststil, die Hipness, die pseudo-rebellische Attitüde und die Tatsache, dass er einen Teenager spielt, der sich in einen Tintenfisch verwandelt, sind nur einige Hinweise. Und trotz einiger Mängel und einem mäßigen Spielumfang trifft vor allem der Multiplayer-Modus einen Nerv, der Splatoon 3 sehr unterhaltsam macht. Aber von vorne.

Der Singleplayer-Modus soll etwa sieben Stunden dauern, bietet aber nicht viel Abwechslung. Die allermeisten Missionen sind verherrlichte Tutorials, die zu einer Art Zeitfahrrunde gruppiert sind, um den Eindruck von Wiederspielwert zu erwecken. Fünf Bosskämpfe sind auch nicht gerade bahnbrechend. Während Neulinge richtig in die Spielmechanik eingeführt werden, wird das Multiplayer-Gameplay, das Herz des Spiels, durch das Spielen echter Online-Matches erlernt.

Der Turf War-Modus wird hauptsächlich in Splatoon 3 gespielt. Das Ziel ist es, mehr von der Karte mit Farbe zu bedecken als das gegnerische Team. Das Besiegen von Gegnern mit der eigenen Farbkanone ist Teil des Spiels, aber nicht die Hauptmission. Das hat zwei positive Aspekte: Erstens macht es alles kinderfreundlicher und zweitens stellt es ein Ziel in den Mittelpunkt, zu dem auch weniger gute Spieler beitragen können. Daher bietet Splatoon 3 neben der kurzen Dauer eines Spiels Spaß für ein breites Publikum, ohne die anspruchsvollsten Fans auszulassen. Gelungen ist auch die Wahl der Waffen, die je nach Spielart unterschiedlich wirksam sind.

Spritz mal was anderes. © Nintendo

Weniger Spaß machen dagegen die technischen und inhaltlichen Aspekte des Multiplayer-Modus. Zum einen muss man als Neuling Level 10 erreichen, um Ranglistenspiele spielen zu können, die andere Modi als den Standard „Turf War“ bieten. Und so innovativ “Turf War” auch ist, dieser Modus motiviert kaum für so viele Stunden. Wenn Sie einen Splatoon 2-Spielstand importieren, können Sie Ranglisten-Spiele von Anfang an beginnen. Allerdings müssen Sie diese Daten importieren, wenn Sie Splatoon 3 zum ersten Mal starten, und das gespeicherte Spiel muss sich auf demselben Switch befinden.

Und das bringt uns zum letzten negativen Punkt des Multiplayers. Wenn ein Spieler das Spiel kurz nach Beginn verlässt, wird das gesamte Spiel abgebrochen und Sie werden anstelle eines neuen Spielers zurück in die Lobby geworfen. Das passiert oft genug, um wirklich anstrengend zu sein und die Motivation zu zerstören. Splatoon 3 macht vor allem im Multiplayer immer noch viel Spaß, aber die oben genannten Mängel und die Tatsache, dass im Vergleich zu Splatoon 2 relativ wenig geändert oder erweitert wurde, machen das Spiel ein wenig enttäuschend. Das Motto „Machen statt Blockieren“ galt wohl…

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