In der Nacht zum Donnerstag kam es zu Ausfällen beim Zugriff auf den Cloud-Speicher Microsoft OneDrive. Gegen Mitternacht unserer Zeit meldeten die ersten Nutzer Probleme, denn kurz vor sieben will Microsoft den Fehler behoben haben.
Der Bug kann aktuell noch im Microsoft Service Status nachverfolgt werden. Anscheinend war die Ursache ein Konfigurationsupdate.
OneDrive: Das Aktualisieren der Einstellungen unterbricht den Zugriff
IT-Experten von Microsoft haben die jüngsten Änderungen analysiert und geprüft, ob sie für die Ausfälle verantwortlich sein könnten. Es wurden Konfigurationsänderungen beobachtet, die zu Zugriffsproblemen für Benutzer führen können. Die Entwickler haben diese Code-Änderungen Stück für Stück rückgängig gemacht. Dazu gehörten auch Neustarts von Teilen der OneDrive-Infrastruktur.
Dieser Vorgang dauerte mehrere Stunden. Zusammen mit den Neustarts sollte sich die Situation für viele Benutzer allmählich verbessern. Schließlich meldete Microsoft um 6:36 GMT, dass alle Neustarts abgeschlossen seien. Ausfälle sollen damit der Vergangenheit angehören, aber Microsoft-Experten beobachten die Situation weiterhin. Es ist unklar, ob der Ausfall Datenverlust verursacht hat, anscheinend nicht auf der Serverseite von Microsoft, aber zumindest konnten Kunden ihre Daten nicht vorübergehend sichern.
Glücklicherweise ist der Ausfall des OneDrive-Cloud-Speichers hier über Nacht aufgetreten, sodass relativ wenige OneDrive-Benutzer wahrscheinlich etwas bemerkt haben. Dies ist jedoch kein Trost, insbesondere wenn man bedenkt, dass neuere Versionen von Microsoft Office Daten standardmäßig lieber in der Cloud speichern. Daher sollten Office-Anwender darauf achten, dass sie immer lokale Kopien ihrer Arbeit haben und nicht ausschließlich in der Cloud arbeiten.
(DMK)
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