Stand: 01.07.2022 09:47 Uhr
Im Live-Ticker informiert Sie NDR.de außerdem heute, Freitag, 1. Juli 2022, über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Sie können die gestrigen Nachrichten im Blog von Donnerstag lesen.
Das Wichtigste in Kürze:
- Gesetzliche Kassenärzte fordern ein Ende “sinnloser” Bürgertests.
- Der Sachverständigenausschuss präsentiert die Meinung von Sachverständigen
- Schützenfest in Hannover startet mit Vorsicht
- Schlagermove in Hamburg nach zweijähriger Pause
- Bestätigte Neuinfektionen im Norden: 14.617 in Niedersachsen, 5.753 in Schleswig-Holstein, 3.430 in Hamburg
- RKI: Bundesweit 113.099 neue Kronenfälle registriert – Inzidenz von 682,7
Tabellen, Grafiken und Karten zu Inzidenz, Impfrate und anderen Daten
9:47 Uhr
Gesetzliche Kassenärzte fordern ein Ende “sinnloser” Bürgertests.
Der Präsident der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, fordert, Bürgertests der Krone komplett abzuschaffen. Sie seien “sinnlos”, sagte er der “Bild”-Zeitung. „Sie sind zu teuer, der bürokratische Aufwand ist enorm und die epidemiologische Bedeutung gleich null.“ Es sei eine „völlig nutzlose Veranstaltung, gesunde Menschen mit fragwürdiger Qualität ohne Anlass zu testen“, sagte Gassen. Die PCR-Testung bei Patienten mit Symptomen ist dagegen wichtig, um Kroneninfektionen eindeutig nachzuweisen. Laut “Bild” und anderen Medien gaben die Verbände der gesetzlichen Krankenkassen in einem Brief an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bekannt, dass sie Tests für Kronbürger nicht mehr “abrechnen und bezahlen” könnten. Sie wollen nicht „für Zahlungen auf einäugige Abrechnungen verantwortlich sein, deren Richtigkeit Sie nicht einmal ansatzweise überprüfen können“. Tatsächlich sind Bürgertests seit Inkrafttreten der neuen Verordnung auf dem Vormarsch.
Bundesgesundheitsminister Lauterbach will Corona-Bürgerversuche trotz Kritik von Kassenärzten verfolgen. „Die Tests werden ab heute ordnungsgemäß gewartet und abgerechnet“, schrieb Lauterbach auf Twitter. Die Tests “sind nicht nutzlos, aber sie helfen Infizierten, andere nicht anzustecken.”
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8:20 Uhr
Welche Corona-Maßnahmen waren erfolgreich, wie laufen die Bürgertests?
Die Sommerwelle ist bereits da, Experten zufolge wird eine Herbstwelle kommen. Wie sind die Erfahrungen der letzten zwei Jahre? Ein Gutachten der Expertenkommission der Bundesregierung hat die Auswirkungen der jeweils beschlossenen Maßnahmen zu bewerten. Aber wie wichtig sind die verfügbaren Daten? Und wie geht es weiter mit den geänderten Bedingungen für Bürgertests?
AUDIO: Crown Maßnahmen: „Man kann von einer Datenwüste sprechen“ (8 min)
7:36 Uhr
Epidemiologe: Die Gesamtkapazität in Fußballstadien ist vertretbar
Infektionsepidemiologe Andreas Podbielski hält die Auslastung deutscher Fußballstadien trotz der hohen Infektionszahlen pro Krone für vertretbar. „Wenn man sich auf ganze Szenarien einlässt, sind Masseninfektionen vorprogrammiert“, sagte der Professor für Mikrobiologie, Virologie und Hygiene an der Universität Rostock. Und zirkulierende Sars-CoV2-Varianten sind vermutlich ansteckender als viele Atemwegserreger. “Aber die gesundheitlichen Auswirkungen unterscheiden sich nicht mehr so sehr von denen der Grippe.” In diesem Sinne stellt sich die Frage, warum Sars-CoV2 besonders hervorgehoben werden sollte. „Ich persönlich denke, dass Infektionen jetzt zugelassen werden können“, sagte Podbielski. Dies gilt immer dann, wenn keine neuen Varianten etabliert werden, die größere gesundheitliche Auswirkungen haben. Am 5. August beginnt die neue Bundesliga-Saison mit dem FC Bayern München und dem Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt.
5:58 Uhr
Herbststrategie: Der Gutachterausschuss stellt das Gutachten vor
In der Diskussion zum Crown for Fall-Kurs präsentierte ein Expertengremium eine Einschätzung der staatlichen Beschränkungen vormittags. Hauptziel der gesetzlich vorgeschriebenen Begutachtung ist es, die Anforderungen im Rahmen der seit mehreren Monaten geltenden „Epidemielage von nationaler Bedeutung“ zu beleuchten. Die Ampelkoalition hat sich darauf verständigt, die wissenschaftliche Bewertung abzuwarten, bevor über einen möglichen Tagesmehrbedarf für den Herbst entschieden wird. Die Bundesgesundheitsminister wollen sich heute auf einer Sonderkonferenz positionieren. Dem Expertengremium gehören Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen an.
5:45 Uhr
Nach der Pause Krone: Schützenfest in Hannover mit Anpassungen
Nach einer pandemiebedingten Zwangspause von zwei Jahren beginnt heute das Schützenfest in Hannover ohne Kronenauflagen. Da die Pandemie aber noch nicht vorbei ist, gibt es Anpassungen auf dem Messegelände. „Wir haben die Abstände zwischen den Attraktionen vergrößert, die Straßen sind breiter und es haben viele Brauereien geöffnet“, sagte Schießpräsident Paul-Eric Stolle vor dem Ausflug. “Natürlich gibt es auch Vordächer.” Jeder kann selbst entscheiden, ob er drinnen feiern möchte. Das beliebte zehntägige Fest in der niedersächsischen Landeshauptstadt lockte ein Jahr vor Corona rund eine Million Besucher an. Nach dieser Trockenzeit werde mit mindestens 800.000 Gästen gerechnet, sagte Stolle.
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5:42 Uhr
Schlagermove in Hamburg nach zweijähriger Pause
Wie die meisten Großveranstaltungen musste auch der Hamburger Schlagermove wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Jetzt, nach zwei Jahren Abstinenz, gibt es eine Renaissance. Die Schlagerparty startet um 19 Uhr auf dem Heiligengeistfeld.
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Am Samstag findet das große Schauspiel des Hamburger Schlagermove statt. Am Freitag gibt es bereits eine gelungene Party. Monat
5:40 Uhr
3.430 Neuinfektionen in Hamburg: Inzidenz von 682,7
Auch für die Hansestadt Hamburg liegen aktuelle Kronendaten vor: Innerhalb von 24 Stunden wurden laut Robert-Koch-Institut in Hamburg 3.430 Neuinfektionen registriert (Vortag: 2.818 / Vorwoche: 3.750). Die Sieben-Tage-Inzidenz wird mit 682,7 angegeben; Am vergangenen Freitag waren es in Hamburg 631,4. Eine andere Person starb mit oder mit Crown; die Gesamtzahl der infektionsbedingten Todesfälle soll bei 2.725 liegen.
5:38 Uhr
Niedersachsen: Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 980,3
Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat heute Morgen folgende Kronenzahlen für das Land Niedersachsen veröffentlicht: Die Inzidenz von sieben Tagen bestätigter Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 980,3, nach 965, gestern 8 und am vergangenen Freitag bei 861,4. Aktuell gibt es 14.617 Virus-Neuinfektionen (Vortag: 18.450 / Vorwoche: 16.159). Mit vier weiteren Todesfällen im Zusammenhang mit Kronenkrankheiten ist die Gesamtzahl in Niedersachsen laut RKI seit Beginn der Pandemie auf 9688 gestiegen.
5:35 Uhr
Inzidenz in Schleswig-Holstein bei 1.048,2
Die Sieben-Tages-Inzidenz der Kronen-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein liegt den zweiten Tag in Folge bei über 1.000. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen liegt bei 1.048,2 (Vortag: 1.032,8). Eine Woche zuvor lag die Inzidenz bei 882,8. Im bundesweiten Vergleich ist Schleswig-Holstein nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) erneut das Bundesland mit der höchsten Kroneninzidenz und das einzige mit einem Wert über 1.000. 5.753 neue Kronenfälle wurden gemeldet, verglichen mit 6.163 eine Woche zuvor. Den Angaben zufolge wurden inzwischen 409 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Krankenhäusern behandelt. Vor einer Woche waren es noch 339, Anfang des Monats nur noch 237. 32 Patienten mit Krone lagen auf der Intensivstation, eine Woche zuvor waren es noch 22. 16 von ihnen wurden beatmet. Zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden gemeldet.
5:45 Uhr
Das RKI verzeichnet 113.099 neue Kroneninfektionen, die Inzidenz liegt bei 682,7
Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tage-Inzidenz heute Morgen bundesweit mit 682,7 (Vortag: 668,6 / Vorwoche: 618,2) an. Bundesgesundheitsämter meldeten im RKI zuletzt 113.099 Kronen-Neuinfektionen (Vorwoche: 108.190) und 84 Todesfälle (Vorwoche: 90) an einem Tag.
Hinweis zu aktuellen Länderzahlen: Inzidenzwerte liefern kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit langem davon aus, dass es eine Vielzahl von Fällen geben wird, die vom RKI nicht registriert werden, vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test haben. In die amtliche Statistik gehen nur positive PCR-Tests ein. Zudem können verspätete Aufzeichnungen oder Übertragungsprobleme zu einer Verfälschung einzelner Tageswerte führen.
5:33 Uhr
Für MV gelten jetzt neue Prüfregeln
Bei den Corona-Testzentren in Mecklenburg-Vorpommern haben sich die Regelungen geändert. Eine der wichtigsten Neuigkeiten sei, dass Menschen mit typischen Covid-19-Symptomen zu einem kostenlosen Probetraining zum Arzt gehen sollen, teilte das Gesundheitsministerium gestern in Schwerin mit. Die neue Bundesverordnung sieht zudem vor, dass Bewohner, Betreute und Besucher von Ärzte- und Pflegezentren oder Kinder unter fünf Jahren kostenlose Schnelltests an Teststationen absolvieren können. Wenn Sie sich trotzdem grundlos im Testcenter testen wollen, müssen Sie alle Kosten tragen. Anspruch auf die sog.