Darbo konnte Umsatz und Export steigern

Geschäft

Darbo, ein Anbieter von Konfitüren und Honig mit Sitz in Stans bei Schwaz, konnte im vergangenen Jahr Absatz und Exportquoten steigern. Beim Umsatz erzielte das Familienunternehmen ein Plus von 6,4 Prozent auf 150 Millionen Euro, der Exportanteil stieg von 52,1 auf 54 Prozent.

25.06.2022 12.46

Online ab heute, 12.46 Uhr

Bundesweit ist Darbo Marktführer bei Konfitüre mit 60,6 Prozent und Honig mit 30,1 Prozent. An dritter Stelle liegt nach eigenen Angaben Sirup mit 14,6 Prozent. In Deutschland legten die Umsätze vor allem im Bereich der Bäckereilieferungen zu. Nach dem Rückgang des Gastronomiebedarfs im ersten Jahr von Corona verzeichnete Darbo 2021 auch hier ein leichtes Plus. Der Umsatz im Bereich Molkereizustellung lag knapp unter dem „starken Vorjahr“.

Verkauf von Verstärkern in der internationalen Gastronomie

Der Export, insbesondere aus der internationalen Küche, ist stärker gewachsen, vor allem nach Asien und Nordamerika. Bei Konfitüren und Marmeladen im Lebensmitteleinzelhandel stieg der Marktanteil in Deutschland von 5,2 auf 5,7 Prozent und in Italien von 1,3 auf 1,6 Prozent.

Möglichkeit der Preiserhöhung

Der Geschäftsführer von A. Darbo AG, Martin Darbo, sagt, dass das letzte Geschäftsjahr ab 2020 von Corona-Maßnahmen und Einschränkungen geprägt war. Hinzu kamen hohe Rohstoffkosten und steigende Energiepreise. Hinzu kommt eine weitere Steigerung der Verfügbarkeit von Agrarrohstoffen. Preiserhöhungen müssen daher ernsthaft vorbehalten bleiben. „Ein Wechsel zu günstigeren Qualitäten kommt allein schon wegen unseres Markenversprechens nicht in Frage“, sagt Martin Darbo.

375 Mitarbeiter arbeiten an den vier Standorten von Darbo in Handelsketten, Hotels, Großbäckereien, Molkereien, Kreuzfahrtschiffen und Fluggesellschaften in 60 Tiroler Ländern.

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