Das RKI verzeichnet in der laufenden Grippesaison 2022 knapp 18.000 Erkrankte und 34 Todesfälle

Die Grippesaison 2022 in Deutschland hat laut RKI 34 Menschen das Leben gekostet, bisher wurden rund 18.000 Grippepatienten offiziell registriert.

In Deutschland haben sich in der aktuellen Grippesaison relativ wenige Menschen mit der Grippe angesteckt. Wie aus den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts hervorgeht, wurden zwischen Oktober 2021 und Anfang Juli 2022 bundesweit 17.953 Influenza-Fälle registriert Regeln wurden aufgrund der Corona-Pandemie angewendet, aber viel weniger als in den Jahren vor der Pandemie.

Zum Vergleich: In der Grippesaison 2019/2020 waren in Deutschland offiziell mehr als 188.000 Menschen mit der Grippe infiziert; 2018/2019 waren es nach offiziellen Angaben rund 182.000 Menschen.

In der laufenden Grippesaison starben laut RKI 34 Menschen an der Grippe, das sind ebenfalls deutlich weniger als in den Jahren vor der Corona-Pandemie. Rund 3.200 Menschen erkrankten so an der Grippe, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten.

34 Grippetote in dieser Saison

Eine massive Grippewelle, die von manchen Experten befürchtet worden war, ist daher ausgeblieben. Lediglich „von KW 17 bis KW 20 des Jahres 2022 waren die virologischen Kriterien einer Grippeepidemie bei weiter rückläufiger Grippeaktivität erfüllt“, heißt es im aktuellen RKI-Wochenbericht. Die 17. Kalenderwoche begann am 25. April 2022. Bei Influenza wird allgemein von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen.

Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Andrew Ullmann, forderte kürzlich Vorbereitungen für eine möglicherweise besonders schwere Grippewelle in diesem Herbst. „Wir müssen uns auf den Winter vorbereiten und dazu gehört nicht nur eine gute Impfkampagne gegen Covid-19, sondern auch eine freiwillige Grippeimpfung“, sagte er. „Eine Grippeepidemie, die ein ähnliches Ausmaß wie 2017/2018 erreicht, ist durchaus realistisch.“

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Laut Robert-Koch-Institut (RKI) grassierte damals der schlimmste Grippeausbruch seit Jahrzehnten. Schätzungsweise 25.000 Menschen starben. In den letzten zwei Jahren sind Grippewellen komplett ausgefallen. Auf der Südhalbkugel gibt es derzeit eine hohe Influenza-Zahl. Damit rechne er auch auf der Nordhalbkugel im Winter, sagte der Infektiologe. „Und diese Welle betrifft eine Bevölkerung, die seit mindestens zwei Jahren nicht mehr gegen die Grippe geimpft wurde. Während einige geimpft wurden, ist die Impfrate zu niedrig.“

Das sind die Symptome der Grippe (Grippe)

Die Grippe ist eine schwere Atemwegserkrankung, die durch das Grippevirus verursacht wird. Sie kann laut der Deutschen Lungenstiftung unter Umständen sogar tödlich enden, insbesondere wenn der Patient schon älter ist oder bereits Vorerkrankungen hat.

Typische Anzeichen einer Grippe:

  • Plötzliches, hohes Fieber von mindestens 38,5 Grad, dann mehrere Tage (oft)
  • starkes Krankheitsgefühl
  • Schüttelfrost (oft)
  • Magen-Darm-Probleme wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen (selten)
  • Starke Kopfschmerzen (oft)
  • Trockener, stechender Husten (oft)
  • Verstopfte Nase und Niesen sind bei der Grippe selten.

Verlauf und Dauer einer Grippeerkrankung

Typisch für eine Grippe ist laut RKI ein plötzlicher Krankheitsbeginn mit Fieber, Muskel- und/oder Kopfschmerzen. Oft tritt wenig später ein trockener, juckender Husten auf.

Allerdings erkranken nicht alle Infizierten wie gewohnt. Experten zufolge erkrankt etwa ein Drittel der Infizierten an den oben genannten Symptomen, ein Drittel hat mildere Symptome wie Erkältungen und ein Drittel bleibt symptomlos. Gerade ältere Menschen haben bei einer Grippe oft kein Fieber.

Nach Angaben der Lungenstiftung kann es zwei Wochen oder länger dauern, bis Sie wieder vollständig gesund sind. Und auch danach fühlt man sich oft nicht sehr leistungsfähig („verzögerte Grippe“).

Behandlung: basierend auf Symptomen.

Es gibt eine Grippeschutzimpfung, die jedoch jedes Jahr vor der Grippesaison erneuert werden muss.

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