Aktualisiert24. November 2022, 13:10 Uhr
Tragödie in Kanada: Sanitäter hilft sterbender Frau (17), ohne zu merken, dass es seine Tochter ist
Ein kanadischer Sanitäter war der erste, der nach einem schweren Autounfall nördlich von Calgary eintraf. Erst später erfuhr er, dass seine Tochter im Fahrzeug saß.
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Jayme Erickson erzählt, wie sie die Tragödie erlebt hat.
CBC-Screenshot
„Mein schlimmster Albtraum wurde wahr“, sagt er.
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Denn die 17-Jährige, die bei einem Unfall ums Leben kam und sie unterstützte, bis sie ins Krankenhaus gebracht wurde…
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„Niemand will so etwas durchmachen“, sagte Jayme Erickson unter Tränen auf einer Pressekonferenz in Airdrie, Alberta, Kanada. Sein schlimmster Alptraum war wahr geworden. “Ich möchte nur, dass mein kleines Mädchen nicht vergessen wird.”
Der Sanitäter war der Erste, der bei einem schweren Autounfall im Norden Calgarys eintraf, bei dem eine junge Frau in einem der beiden beteiligten Autos eingeklemmt und schwer verletzt wurde. Der Fahrer verlor die Kontrolle über das Auto, das daraufhin mit einem entgegenkommenden Lkw kollidierte. Der Fahrer konnte sich aus dem Wrack befreien, der 17-Jährige auf dem Beifahrersitz musste jedoch herausgeschnitten werden. Erickson kümmerte sich um das Mädchen, als sie gerettet wurde. Später wurde die junge Frau ins Krankenhaus gebracht, wo sie ihren Verletzungen erlag.
Wie Ericksons Kollege Richard Reed erzählt, drückte der Sanitäter seine Bestürzung aus, als er von der Operation zurückkehrte. „Er sagte, es sei traurig und frustrierend, dass eine andere Familie eine Tochter, eine Schwester und eine Enkelin verloren habe.“
Dann war Ericksons Schicht zu Ende und er ging nach Hause. Minuten später klopfte es an seiner Tür und die Polizei erfuhr, dass die junge Frau, die gestorben war, seine eigene Tochter Montana war. Er hatte sich um das sterbende Mädchen gekümmert, ohne es zu merken.
„Während ich dankbar für die 17 Jahre bin, die ich mit ihr verbracht habe, bin ich untröstlich und frage mich: Was solltest du sein, mein Mädchen? Wer wärst du gewesen?”, schrieb Erickson später in einem emotionalen Facebook-Post. “Mein Schmerz ist unbeschreiblich.”
Montana war ein „Kracher“, eine offene und lebhafte Persönlichkeit. Sie war eine begeisterte Wettkampfschwimmerin und wollte Jura studieren, berichtet CBC. Als kleinen Trost bleibt der Mutter die Tatsache, dass Montana mit ihrer Organspende zwei Menschen das Leben retten konnte.
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Pro Senectute, Beratung für Senioren in schwierigen Lebenssituationen
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(tx)