Der nationale Werbemarkt hat sich von den Folgen der Corona-Pandemie erholt. Der Bruttowerbewert stieg im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,1 Prozent auf 1,97 Milliarden Euro. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Auswertung des Marktforschungsinstituts Focus.
Der Brutto-Werbewert bezieht sich auf Mediapreise für Einzelschaltungen ohne Rabatte und Sonderkonditionen. In allen Teilbereichen der Werbung ist Wachstum zu verzeichnen.
Am stärksten bleibt die Druckbranche: Hier stieg der Bruttowerbewert um 0,4 Prozent auf 881 Millionen Euro. Es folgen Fernsehen mit 660 (+5,1 Prozent), Radio mit 146 (+6,2), Internetwerbung mit 144 (+1,3) und Plakate mit 142 Millionen Euro (+13,8). In den Kinos wurden vier Millionen Euro angekündigt.
Die Welser Möbelgruppe XXXLutz war mit 85 Millionen Euro der herausragende Werber des ersten Halbjahres. Der Lebensmitteleinzelhändler Spar (57,2) wurde Zweiter, gefolgt vom Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (44,9). Knapp dahinter folgen Spar-Konkurrent Billa (42,9) und A1 Telekom Austria (34,5).