Deutschland: Flughäfen München und Berlin gesperrt: Aktivisten bleiben auf Startbahn

Veröffentlicht am 8. Dezember 2022, 10:19 Uhr

Deutschland: Flughäfen München und Berlin gesperrt: Aktivisten bleiben auf Startbahn

Aufgrund der Klimaproteste an den Flughäfen München und Berlin läuft derzeit ein Großeinsatz der Polizei. Es ist mit Störungen im Flugverkehr zu rechnen.

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Am Donnerstagmorgen hielten sich Aktivisten der „letzten Generation“ auf einer Landebahn des Münchner Flughafens fest.

IMAGO/aal.photo

Auf Twitter bekennt sich die Aktivistengruppe „Last Generation“ dazu. Berichten zufolge stauten Klimaaktivisten an den Flughäfen München und Berlin.

Twitter/GeorgeOrwell3

Die Polizei startete einen Großeinsatz.

Reuters

Das ist es, worum es geht

  • Am Donnerstagmorgen gingen Klimaaktivisten auf die Start- und Landebahnen der Flughäfen München und Berlin.

  • Auf Twitter bekennt sich die Aktivistengruppe „Last Generation“ dazu.

  • Sie wären auch am Berliner Flughafen festgefahren.

Nach Angaben des Münchner Flughafens musste am Donnerstag eine der beiden Start- und Landebahnen des Flughafens gesperrt werden. Nach Angaben eines Sprechers von Deutschlands zweitgrößtem Verkehrsflughafen gingen die Aktivisten auf die Landebahn nördlich des Flughafens. Es wird mit Störungen im Flugverkehr gerechnet.

Die Polizei startete einen Großeinsatz. Nach Angaben des Flughafens hatten die Aktivisten auch versucht, sich Zugang zum Gelände auf der Südseite des Flughafens zu verschaffen, wurden aber von der Polizei gestoppt.

„Last Generation“ setzt auf Action

Aktivisten der Gruppe Last Generation haben die Aktion auf Twitter bestätigt. Sie hätten sich an den Start- und Landebahnen der Flughäfen München und Berlin festgesetzt.

Ende November legte die Gruppe den Flughafen BER in der Hauptstadt Berlin für fast zwei Stunden lahm. Damals betraten zwei Gruppen, die jeweils aus mehreren Personen bestanden, die Flughafenanlagen. Am Donnerstag meldete die Gruppe „Last Generation“, sie habe den Berliner Flughafen erneut gesperrt.

Klimaaktivisten der „letzten Generation“ fordern von der Bundesregierung schnellere und wirksamere Maßnahmen gegen den Klimawandel. Sie fordern unter anderem ein Tempolimit von 100 Stundenkilometern auf Autobahnen und ein Ticket von 9 Euro für ganz Deutschland.

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(DPA/arsch)

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