Die Bischöfe waren besorgt über das Vertrauen in die Politik

Die katholische Kirche ist besorgt über die jüngsten Skandale. „Die jüngsten Enthüllungen und Ereignisse haben zu einem Vertrauensverlust in Institutionen und vor allem in die Politik geführt, der für die gesamte demokratische Ordnung gefährlich werden kann“, heißt es in der Erklärung der Bischofskonferenz nach ihrer Vollversammlung in dieser Woche im Stift Michaelbeuern in Salzburg. . Auch die Unterbringung von Asylsuchenden in Zelten wurde kritisiert.

„Die weit verbreitete Skepsis verdeckt den ehrlichen und leider oft unbelohnten Einsatz so vieler in der Politik und ihren Einsatz für die Menschen in unserem Land“, sagte der Präsident der Bischofskonferenz, Salzburgs Erzbischof Franz Lackner, am Freitag in einer Pressekonferenz . Die erwähnten Skandale werden erwartungsgemäß nicht namentlich genannt. Allerdings erinnert man sich an einen ethischen Grundsatz: „Jedes öffentliche Amt steht im Dienst des Gemeinwohls“.

Konkret die Bischöfe zum Thema Asyl. „Diese Unterbringungskrise hätte vermieden werden können“, heißt es in der Erklärung, und: „Die auftretenden Probleme können gelöst werden, wenn alle zuständigen Stellen kooperieren und wie in der Vergangenheit die Unterstützung der Kirche und anderer zivilgesellschaftlicher Hilfsorganisationen haben. “

Die Bischöfe loben die Hilfen von Bund und Ländern gegen die Inflationsfolgen, doch für die besonders Betroffenen oder gar Existenzbedrohten seien zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Als Sofortmaßnahme stellt die Bischofskonferenz den Diözesen eine zusätzliche Million Euro für die konkrete Hilfe der Caritas zur Verfügung.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *