Die ÖFB-U21 startet mit einem 5:1-Test gegen Montenegro

Österreichs neu formierte U21-Fußballnationalmannschaft ist erfolgreich gestartet. Die ÖFB-Nationalmannschaft feierte am Freitag im Stadion Hohe Warte in Wien einen ungefährdeten 5:1-Sieg gegen Montenegro.

Tore von Gabriel Haider (7.), Kapitän Matthias Braunöder (10.), Luca Kronberger (32.) und Yusuf Demir (69./Elfmeter) sowie ein Eigentor von Nemanja Perovic (70./Eigentor) sorgten für klare Verhältnisse. Dejan Perovic gelang das kosmetische Ergebnis (90./Elfmeter).

Rangnick beobachtet Young Stars

Unter den Augen von ÖFB-A-Teamchef Ralf Rangnick und seinem Trainerstab wirkten die ÖFB-Pitcher hochmotiviert. Schon in der Anfangsphase wurde aus Überlegenheit Tore. Nach einer Flanke von Braunöder verwandelte Hoffenheims Verteidiger Haider aus elf Metern im Stile eines Torschützen. Sein U21-Debüt hätte nicht besser laufen können. Drei Minuten später wurde die beste Aktion des Spiels mit einem Tor belohnt. Die Österreicher wechselten schnell, Demir schickte Thierno Ballo und nach seinem Loch schoss Braunöder trocken.

Den dritten Treffer erzielte Kronberger dann per Kopf aus kurzer Distanz, nachdem er durch einen Kopfball von Kanuric optimal vorbereitet worden war. Nach Wiederanpfiff steigerten sich die Montenegriner etwas und bereiteten den Hausherren weitere Probleme. Tore wurden aber weiterhin nur von einer Seite erzielt. Nachdem Ervin Omic am Trikot gepackt wurde, verwandelte Demir den Elfmeter mit einem flotten Lupfer. N. Perovic brachte den Ball nach einer guten Einzelleistung von Ballo und einer Flanke dann ins eigene Netz.

Gregoritsch über die Leistung seines Teams

Bei einem Zu-Null-Spiel wurde daraus nichts, dafür beging Gabriel Zirngast gleich bei einer seiner ersten Aktionen ein Elfmeter-Foul. Diese Chance ließen sich die Montenegriner nicht entgehen. „Vor drei Jahren sind wir mit einer sehr guten Leistung gestartet, ich freue mich sehr, dass es diesmal wieder geklappt hat. Man sieht, dass sie sehr gute Fußballer sind. Es ist wichtig, weiter daran zu arbeiten und vernünftig zu bleiben“, sagte Gregoritsch im ORF-Interview.

Die Offensivleistung machte ihn sehr positiv. „Was in der Offensive manchmal passiert ist, das Wechselspiel im zweiten Tor, das ist toll“, sagte der Steirer. Auf der anderen Seite sah er defensiv Verbesserungspotenzial. “Ich habe schon ein paar Defizite gesehen, das ist schade, denn das kann man besser machen.” Demir war sich auch bewusst, dass mehr getan werden könnte. „Es ist normal, dass manche Dinge trotzdem nicht passen. Das braucht Zeit.”

Vor dem Spiel hatte die Mannschaft nur vier Tage Training zusammen. „Aber mit der Leistung, insbesondere mit der ersten Halbzeit, können wir auf jeden Fall zufrieden sein“, resümierte Braunöder. Am Dienstag geht es weiter mit einem Freundschaftsspiel gegen Wales, wo das Spiel erneut auf dem Platz in Wien ausgetragen wird.

(APA)/Bild: GEPA

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