DNA-Analyse: Mann tot auf Stockji-Gletscher seit 1990 vermisst

DNA-Analysen schaffen Klarheit

Tot am Stockji-Gletscher seit 1990 vermisst

Aufgrund des Gletscherschwunds tauchen plötzlich menschliche Knochen im Stockji-Gletscher auf. Jetzt ist klar: Der Mann wurde seit 1990 vermisst.

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Der Tote auf dem Stockji-Gletscher wird seit 1990 vermisst.

Am 26. Juli 2022 wurden auf dem Stockji-Gletscher in Zermatt menschliche Knochen und verschiedene Ausrüstungsgegenstände entdeckt. Mittels DNA-Analyse wurde die Leiche nun als seit 1990 vermisster Bergsteiger identifiziert, teilte die Kantonspolizei Wallis mit.

Im August 1990 wollte der damals 27-jährige Deutsche von Chamonix über die Walliser Alpen nach Domodossola wandern. Es erreichte jedoch nie sein Ziel und gilt seitdem als vermisst. Die damalige Suche blieb erfolglos.

Der Glaziologe am Leichenfund: “Der Gletscher trägt die Leichen zu Boden” (04:13)

Beim Rückzug des Gletschers wurden Leichen freigesetzt

Bergsteiger entdeckten im Sommer auf dem Stockji-Gletscher menschliche Überreste und verschiedene Ausrüstungsgegenstände. Zunächst wurde vermutet, dass es sich um den seit 2018 vermissten Milliardär Karl-Erivan Haub handelt. Durch einen DNA-Abgleich wurde nun jedoch bestätigt, dass es sich um die gefundenen Knochen des seit August 1990 vermissten Bergsteigers handelt.

In der Vergangenheit haben sich zurückziehende Gletscher oft das Verschwinden von Kletterern offenbart, die vor mehreren Jahrzehnten verschwunden waren. (zis/obf)

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