Polizeieinsatz nach der Geiselnahme in der Dresdner Altmarktgalerie
In Dresden wurde die Altmarkt-Galerie gereinigt. Ein Mann mit einer Schusswaffe soll Geiseln genommen haben. Die Polizei bittet Sie, die Innenstadt zu meiden!
Von Christoph Springer und Dirk Hein
2 min Bei der Altmarkt-Galerie ist ein Polizeieinsatz im Gange. © Roland Halkasch
- Polizeieinsatz im Zentrum von Dresden
- Geiselnahme in der Altmark-Galerie
- Nach ersten Informationen versteckte sich der Angreifer in einer Filiale von DM
- Altmarktgalerie evakuiert
- Striezelmarkt geschlossen
- Die Polizei bittet die Menschen, das Zentrum zu meiden
- Im Zusammenhang mit dem Einsatz soll ein Tötungsdelikt in Prohlis stehen
- Das SEK ist an der Wallstraße im Einsatz
Dresden. In der Landeshauptstadt läuft derzeit ein Großeinsatz der Polizei. Im Ammonhof und später in der Altmarktgalerie soll sich ein Unbekannter mit einer Schusswaffe draußen aufgehalten haben. Die Altmarktgalerie wurde gereinigt.
Ein Mann soll im Ammonhof eine Frau getötet haben, berichtet die Bild-Zeitung. Dies wurde bestritten. Es gab jedoch einen Todesfall. Hintergrund der Tat soll ein Familiendrama in Prohlis sein. Die Innenstadt wurde geschlossen. Der Striezelmarkt durfte zunächst nicht öffnen, bestätigte Stadtsprecher Kai Schulz.
Die Polizei hat nun bestätigt, dass eine Person in Radio Dresden am Ammonhof einbrechen wollte. Das Gebäude wird noch gereinigt. Mit kugelsicheren Westen und Helmen bewaffnete Polizisten sind unterwegs und scannen unter anderem die Straße. Etwa 20 Personen sitzen in einem DVB-Bus, der das Gebäude verlassen musste. Ein Krankenwagen ist vor Ort.
Jetzt gibt es einen ersten Polizeibericht. Die Polizeidirektion Dresden führt daraufhin einen Einsatz in der Innenstadt durch.
Hintergrund ist der Verdacht einer Geiselnahme. In diesem Zusammenhang werden die Altmarktgalerie und angrenzende Bereiche evakuiert. Momentan nicht verfügbar. Auch der Striezelmarkt bleibt geschlossen. Die Polizei bittet Sie, die Innenstadt zu meiden.
Die Polizei sperrte die Altmarkt-Galerie ab. Auch der Striezelmarkt ist heute nicht geöffnet. © xcitepress/Benedikt Bartsch
Nach ersten Informationen versteckte sich der Angreifer in einer Apotheke. Das bestätigte der Sächsische.de-Reporter nun vor Ort. Zuvor soll der Autor versucht haben, das Studio von Radio Dresden im Ammonhof zu stürmen. Offenbar gab es keine Verletzten.
Die Innenstadt ist immer noch überfüllt. Besucher des Striezelmarktes werden über Lautsprecher informiert, dass der Markt vorerst nicht geöffnet ist. Besucher nähern sich nun in Richtung Neumarkt.
Neueste Informationen besagen nun, dass es in der Altmarkt-Galerie keine Todesopfer gegeben haben soll. Allerdings wird wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts in Prohlis ermittelt.
DVB leitet den Verkehr über einen weiten Bereich um. (SZ)