Energiekrise Städtebund warnt vor Stromausfällen

Stand: 10.09.2022 02:23 Uhr

Angesichts der angespannten Lage der Energieversorgung hat der Gemeindebund vor massiven Einschnitten bei der Stromversorgung gewarnt und die Bevölkerung aufgefordert, sich auf die Krise vorzubereiten.

Angesichts der Unsicherheiten in der Energieversorgung fordert der Deutsche Städte- und Gemeindebund einen stärkeren Ausbau des zivilen Katastrophenschutzes.

„Es droht ein Stromausfall“, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, der Welt am Sonntag.

Seiner Meinung nach ist es notwendig, die Vorbereitung auf reale Krisensituationen zu verbessern. „Deshalb müssen wir den Bevölkerungsschutz viel intensiver ausbauen“, sagte er der Zeitung.

Warnung “Netzwerküberlastung”.

Landsberg warnte vor der Gefahr, „das Stromnetz zu überlasten, wenn beispielsweise die 650.000 verkauften Heizgeräte in diesem Jahr ans Netz gehen, wenn die Gasversorgung ausfällt“. Dies ist ein realistisches Szenario.

Er forderte die Bürger auf, die Katastrophenschutzempfehlungen des Bundes ernst zu nehmen, wonach die Bürger Wasser und Lebensmittel für mehrere Tage zu Hause haben sollten, und wies auf die möglichen Folgen eines großflächigen Stromausfalls hin.

„Dann gibt es kein Wasser, kein Tanken, nach zwei Tagen kein Aufladen des Handys. Auf ein solches Szenario sind wir in keiner Weise vorbereitet“, sagte Landsberg laut dem Bericht.

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