Erste Medaillen für Österreich bei Weltmeisterschaften

Puch betonte einmal mehr seine Rolle als Medaillengarant bei Paradoma. Die 56-jährige Steirerin mit Sailor’s Blue war am Ende des Bewerbs der Note 2 nur 0,455 Prozentpunkte von der Dänin Katrine Kristensen und ihrem ersten Weltmeistertitel entfernt.

„Ich habe schon vor der WM gesagt, dass wir hier oft die dänische Nationalhymne hören werden“, erinnerte sich der zweifache Paralympics-Sieger nach seiner fünften Silbermedaille bei der WM. „Es ist erstaunlich, dass es passiert ist. Es war so knapp und ich weiß, woran ich weiter arbeiten muss.“

OEPS/Tomas Holcbecher Pepo Puch gewann zum fünften Mal Silber bei der Paradome-Weltmeisterschaft

Das Springteam applaudiert über die unerwartete Medaille

Österreichs Springer freuten sich, nachdem eine frühere WM-Bronzemedaille hinter Frankreich und Dänemark gescheitert war. Im Nationenpreis, bestehend aus zwei Einzel und einer Gruppe, hatten diesmal die Mannschaften aus Deutschland und der Schweiz Pech mit den Stürzen, die den österreichischen Akrobaten in Herning bisher folgten.

Vom fünften auf den dritten Rang konnte sich das österreichische Springteam OEPS/Tomas Holcbecher verbessern

„Ende gut, alles gut“, sagte Dominik Eder, der wie Isabel Fiala ein Einzel und Pas-deux mit Theresa Thiel bestritten hatte. „Eigentlich war die Medaille vor der letzten Runde nicht mehr zu erwarten. Trotz der guten Leistungen sind wir auf den fünften Platz zurückgefallen. Dann haben wir als Gruppe einen tollen Job gemacht. Unerwartete Medaillen sind schließlich das Schönste!“, freute sich der 25-jährige Niederösterreicher. „Unser Pferd Don Rudi war im Vergleich zu den Tagen zuvor herausragend.“

Springreiterteam startet auf Platz 14

In der Springprüfung verzeichnete das Team um Medaillenkandidat Max Kühner 14,05 Fehlerpunkte und im Zwischenbereich 14. Die Entscheidung im Nationenpreis fällt am Donnerstag und Freitag. Der 48-jährige Wahltiroler verzeichnete mit seinem überragenden elfjährigen Elektric Blue P nach minimalem Kontakt einen Abstieg im Sprint-Wettkampf und liegt nur noch auf dem 40. Zwischenrang.

„Pech gehabt, aber ich bin auch bei den letzten Weltmeisterschaften mit einer Niederlage gestartet. Jetzt bin ich einen Fehler vom Anfang entfernt. Es kommen noch sehr schwierige Runden, da kann viel passieren“, so der sechste WM-Kampf 2018 in Tryon (USA).

Buchen Sie den Fahrer als den einzigen fehlerfreien

Auch für die Mannschaft sehe es nicht schlecht aus, sagte Kühner. Katharina Rhomberg (51.) verbuchte mit Cuma eine Niederlage. Nach dem Ausfall von Julia Houtzager-Kayser, deren Pferd High Five sich beim Aufwärmen verletzt hatte, kam die einzige fehlerfreie Runde von Reservereiterin Bianca Babanitz mit Caipidor. Sie liegt knapp hinter Kühner auf Platz 44. Christoph Obernauer und Kleons Renegade sorgten mit drei Niederlagen und Platz 85 für Österreichs Unentschieden. Der Franzose Julien Epaillard in Caracole de la Roque war der Beste.

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