Fortinet warnt vor SSL-VPN-Schwachstelle

Fortinet warnt vor akuter Schwachstelle in FortiOS SSL VPN. Angreifer könnten aus der Ferne bösartigen Code ausführen. Pflaster sind fertig.

Fortinet rät Kunden zum Patchen. Laut “Bleepingcomputer” warnt der Hersteller vor einer Schwachstelle in FortiOS SSL VPN. Bei Ausnutzung könnten nicht authentifizierte Benutzer Geräte aus der Ferne sperren und möglicherweise Code ausführen.

Laut „Bleepingcomputer“ hat Fortinet die Schwachstelle am 28. November 2022 mit dem FortiOS 7.2.3 Update still und heimlich behoben, ohne seine Nutzer darüber zu informieren, dass sie bereits als Zero-Day-Schwachstelle ausgenutzt wird. In einem privaten Advisory am 7. Dezember informierte Fortinet seine Kunden über den Fehler.

Fortinet warnt nun auch öffentlich vor der Schwachstelle und empfiehlt dringend, Sicherheitsupdates zu installieren. Die Schwachstelle ist als CVE-2022-42475 aufgeführt. Eine Liste der betroffenen Systeme finden Sie in der Mitteilung.

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