Stand: 12.08.2022 23:19
Lange sah es für Borussia Dortmund beim SC Freiburg nicht gut aus. Doch dann stellte der BVB im Endspurt das Spiel auf den Kopf.
Borussia Dortmund, die Mannschaft von Trainer Edin Terzic, gewann am Freitagabend (08.12.2022) beim SC Freiburg mit 3:1 (0:1) und legte mit zwei Siegen in den ersten beiden Spielen erstmals seit drei Jahren wieder einen guten Start hin . . Der BVB übernahm vorübergehend die Tabellenführung.
Die Wildcards Jamie Bynoe-Gittens (77.), Youssoufa Moukoko (84.) und Marius Wolf (88.) drehten das Spiel im zweiten Durchgang, Michael Gregoritsch (35.) brachte die vor der Pause überlegenen Breisgauer in Führung führen. Bynoe-Gittens, 18, profitierte von einem Fehler von SC-Torhüter Mark Flekken.
Schlotterbeck sieht Verbesserungspotenzial
„Das ist extrem bitter. Mit etwas Glück hätten wir das zweite Tor machen können“, sagte Freiburgs Matthias Ginter: „Am Ende hat man schon Dortmunds Angriffsqualität gesehen.“
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Liveticker zum Nachlesen: Freiburg – Dortmund Pfeil rechts
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2. Pfeiltag nach rechts
„Freiburg hat uns alles abverlangt, sie waren bis zum 1:1 einfach besser“, sagte BVB-Verteidiger Nico Schlotterbeck: „Da ist noch Luft nach oben, wir müssen als Mannschaft verteidigen, wir haben im Angriff brutale Qualität.“
Torchancen waren zu Beginn rar gesät
Vor 34.700 Zuschauern entwickelte sich eine rasante Begegnung, in der beide Mannschaften nach spielerischen Lösungen suchten. Zu Beginn gab es wenige klare Torchancen.
Dortmund-Neuzugang Anthony Modeste wirkte zunächst wie ein Sonderling, doch plötzlich verfehlte er Flekken von der linken Seite (23.). Nach einer halben Stunde übernahm der Joking Elf das Kommando.
BVB-Schlussmann Gregor Kobel hämmerte einen Freistoß von Vincenzo Grifo aus der Ecke (34.), stand dann aber hilflos da, als Gregoritsch den Ball nach Matthias Ginter zu Fall brachte. Wenig später verhinderte Gregoritsch das mögliche 0:2 von Grifo, als der Pass des Italieners gestoppt wurde (41.).
Wolf sorgt für Stimulation
Terzic brachte zur Halbzeit Wolf für Thomas Meunier. Der BVB hatte mehr Stärke im Angriffsspiel, Mo Dahoud (55.) traf das Außennetz aus 25 Metern. Aber ansonsten fehlte es im Schlussdrittel noch an Präzision.
Roland Sallai (65.) prüfte erneut Kobel von der Strafraumgrenze, bevor Gregoritsch (69.) den vermeintlichen Matchball komplett frei ließ. Mit der Einwechslung von Moukoko startete Borussia 20 Minuten vor Schluss in die Schlussoffensive.
Am Samstag (20.08.2022, 15.30 Uhr) trifft Freiburg am 3. Spieltag auf den VfB Stuttgart. Dortmund spielt am Samstag (20.08.22, 15.30 Uhr) gegen Werder Bremen.