Grosse Kantonsunterschiede: In 18 Kantonen sinkt die Steuerlast

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In diesen Kantonen sinkt die Steuerlast

Der Steuererschöpfungsindex zeigt, in welchen Kantonen welcher Prozentsatz an Kanton und Gemeinden abgeführt werden muss. In vielen Kantonen wird die durchschnittliche Steuerbelastung leicht sinken. Allerdings sind die kantonalen Unterschiede gross.

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In 18 Kantonen sinkt die Steuerlast leicht. Das zeigt der Steuererschöpfungsindex für das Jahr 2023. (Symbolbild)

Im landesweiten Durchschnitt müssen Privatpersonen und Unternehmen im laufenden Jahr knapp einen Viertelfranken an Kanton und Gemeinde abführen. Die Steuererschöpfungsquote liegt bei 24,3 Prozent. Das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als 2022. Es ist das neunte Mal in Folge, dass der Index gefallen ist.

Die Zentralschweiz bleibt steuerfreundlich, die Steuerlast in der Westschweiz höher.

Steueroase Zentralschweiz

Allerdings sind die Unterschiede von Kanton zu Kanton beträchtlich, wie die Eidgenössische Finanzverwaltung (EFV) am Donnerstag schrieb. Die Zentralschweiz bleibt unter dem Landesdurchschnitt und ist damit steuerlich effizient. An der Spitze liegt Zug mit 11,1 Prozent Auslastung. Nur geringfügig höher ist die Steuerbelastung in Nidwalden und Schwyz.

Ausserhalb der Zentralschweiz ist die Steuerbelastung in Appenzell Innerrhoden tiefer. Auch andere Ostschweizer Kantone und der Aargau weisen eine unterdurchschnittliche Steuerbelastung auf. An neunter Stelle steht Zürich. In der bevölkerungsreichsten Ecke gibt die Staatskasse jeden fünften steuerpflichtigen Franken aus.

Die sechs Westschweizer Kantone weisen die höchsten Belastungen auf. Spitzenreiter bleibt Genf mit einer Auslastung von 33,7 Prozent. Von den Deutschschweizer Kantonen verlieren Bern und Basel-Stadt am meisten an Gewicht. Auch im Tessin, in Solothurn, im Baselbiet und in Graubünden ist die Steuerbelastung überdurchschnittlich hoch.

Die Steuerlast betrifft 18 Kantone

Der Steuerverwendungsindex zeigt die Steuerbelastung eines Kantons. Sie zeigt, wie steuerbare Wirtschaftskraft (Einkommen, Gewinn und Vermögenszuwachs) durch Kantons- und Gemeindesteuern besteuert wird und somit nicht mehr für private Zwecke zur Verfügung steht.

Im Vergleich zum Referenzjahr 2022 haben 18 Kantone ihren fiskalischen Verbrauch reduziert. Basel-Stadt und Schaffhausen taten mehr. In acht Kantonen wird die Steuerlast höher. Die stärkste Zunahme gab es im Tessin und in Appenzell Ausserrhoden.

Die Gründe für die veränderte Verwendung der Steuer seien nicht auf den ersten Blick ersichtlich, schreibt der EFV. Sowohl Veränderungen im Ressourcenpotenzial als auch Steuereinnahmen spielten eine wichtige Rolle. Auch kantonale Änderungen im Steuersystem können Auswirkungen haben. (SDA/shq)

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