Angesteckt beim Schwimmen im US-Bundesstaat Nevada
Bub wurde von einer hirnfressenden Amöbe getötet
Die Leichen des Mobs wurden im Mai in Lake Mead, Nevada, entdeckt. Ein Junge soll sich nun beim Schwimmen im See mit einer tödlichen Amöbe angesteckt haben.
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Hier soll sich der Junge angesteckt haben: Lake Mead in Nevada.
Ein Junge aus Nevada hat einen Badeausflug mit seinem Leben bezahlt. ABC News berichtet, dass der Junge an einer hirnfressenden Amöbe starb, von der er glaubte, dass er sie in Lake Mead gefangen hatte. Naegleria fowleri verursacht zunächst Kopfschmerzen, Fieber, Übelkeit und Krämpfe. Sobald Symptome auftreten, schreitet die Krankheit schnell fort und endet normalerweise innerhalb von etwa fünf Tagen tödlich.
Der Junge lebte in Clark County, Nevada. Experten gehen davon aus, dass er wahrscheinlich im Oktober am Ufer des Lake Mead in Arizona mit der Amöbe in Kontakt gekommen ist. „Sobald Sie infiziert sind, ist Naegleria fowleri sehr schwer zu behandeln“, sagte Darien Sutton, Notarzt in Los Angeles. Sobald der Erreger in das Gehirn eindringt, verursacht er eine Form der Meningitis. Wenn Patienten Symptome entwickeln, ist es meist zu spät.
Seltene Art der Infektion
Das Kreisgesundheitsamt kommentierte den tragischen Unfall: „Unser Beileid gilt der Familie dieses jungen Mannes. Und auch wenn dies kein Trost für die Angehörigen ist, möchten wir der Öffentlichkeit versichern, dass diese Art der Infektion äußerst selten ist.“
Experten befürchten jedoch, dass der Klimawandel das Infektionsrisiko und lebensbedrohliche Risiken für Schwimmer erhöhen könnte. Der Erreger vermehrt sich in wärmerem Wasser schneller als in kälterem Wasser.
Amöben und Mobleichen in Lake Mead
Lake Mead wird weiterhin das Schwimmen erlauben, da die Amöbe natürlich in der Umwelt vorkommt und selten Krankheiten verursacht. Dr. Maria Said, US-Gesundheitsbeauftragte des National Park Service, warnt: „Wassernutzer sollten immer davon ausgehen, dass beim Betreten von warmem Süßwasser ein Risiko besteht.“
Lake Mead, nahe der Casino-Metropole Las Vegas, hatte bereits im Mai Schlagzeilen gemacht. Allerdings nicht wegen der tödlichen Amöben, sondern wegen der freigelegten Leichen. Aufgrund der anhaltenden Dürre wurden im ansonsten größten Wasserreservoir der Vereinigten Staaten mehrere Leichen entdeckt. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei den Toten um Opfer der Mafia handelt. (lrc)
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