Lena Grabowski: Mit frischer Energie in die neue Saison

Sport

Schwimmerin Lena Grabowski ist eine der internationalen Sportfiguren im Burgenland. Nach einer komplizierten Saison will die Parndorferin wieder durchstarten.

13.09.2022 17.47

Ab heute, 17:47 Uhr online

Die EM im August in Rom war Lena Grabowskis bislang letzter Auftritt. Danach war Pause. Die Saisonvorbereitung ist mit Abitur und Trainingsausfall durch zwei Erkrankungen vorbei, Grabowski ist vor kurzem wieder ins Training zurückgekehrt und die Motivation stimmt: „Letzte Woche habe ich mich sehr gefreut, wieder trainieren zu können. Und ich denke, das ist ein gutes Zeichen“, sagt Grabowski.

ORF Lena Grabowski bei der Rom EM

Neujustierung in Ausbildung und Beruf

Erstes Ziel sind die Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Australien Ende des Jahres. Die Ausbildung wird vorerst in der Südstadt, Niederösterreich, fortgesetzt. „Im Laufe des Jahres werde ich mich ein wenig umsehen, weil ich vorhabe, woanders hinzugehen. Dies ist mein sechstes Jahr dort und ich war noch nie so lange mit einem Trainer zusammen. Und ich merke langsam, dass ich etwas Neues brauchen.“ Eine Möglichkeit wäre, nach England zu Felix Auböck zu wechseln.

Lena Grabowski will sich auch beruflich neu aufstellen, denn nach dem Abitur braucht sie als Spitzenschwimmerin auch berufliche Absicherung. Hier hat der 20-Jährige eine klare Vorstellung. Sie will nächstes Jahr den Polizeiaufnahmetest machen. Dort sieht er seine berufliche Zukunft.

ORF 200 Meter Rücken ist Grabowskis Hauptdisziplin

Was ihren Sport betrifft, bleiben viele gleich. Die Parndorferin bleibt Spezialistin für die lange Rückenstrecke. Um sich zu verbessern, werden im Training jedoch neue Dinge zugelassen. Seine Hauptdisziplin ist die Distanz über 200 Meter, aber auch über 100 und 50 Meter will er sich verbessern. „Und bei der EM haben mich auch die technischen Fehler angezogen, die mir vorher nicht so bewusst waren. Das freut mich natürlich sehr, denn so kann ich es verbessern“, sagte Grabowski.

Wenn alles nach Plan läuft, hat die Parndorferin bei der WM im nächsten Sommer die besten Ergebnisse und das Olympia-Ticket für Paris 2024 in der Tasche.

Michael Guttmann, burgenland.ORF.at

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