Wolfgang Denk wurde in Seitenstetten geboren, wuchs in St. Valentin (beide Bezirk Amstetten), besuchte das Gymnasium in Linz und wurde laut der Website des Künstlers von 1964 bis 1967 in den Werken Steyr zum Modellschreiner ausgebildet.
1964 war auch der Beginn seiner künstlerischen Arbeit, drei Jahre später gründete er seine eigene Galerie, die Galerie Pfarrgasse in Steyr. Denk ist seit 1967 als freischaffender Künstler tätig, hat an zahlreichen österreichischen und internationalen Ausstellungen teilgenommen und ist seit 1982 auch als Organisator und Kurator von Ausstellungen tätig. 1970 begann er sich auf seinen Reisen durch Nordeuropa, Amerika, Afrika, Indien und Japan mit der Kunst auseinanderzusetzen.
Fotoserie mit 10 Bildern
Wolfgang Mayer/DENK ART Aus der Ausstellung „… aus dem Nichts. Wolfgang Denk. Neue Gemälde“ im Niederösterreichischen Dokumentationszentrum Moderne Kunst in St. Pölten, 2021. DENK ART 2020, Plasticortype X Cosmic Deep Blue, Acryl Mix, Hartplatte, 200 x 280 cm Wolfgang Mayer/DENK ART DENK ART 2019, Herbstmilch Acrylplastik, Hartplatte, 82 x 192 cm Wolfgang Mayer/DENK ART DENK ART 2020, Liquid balance, Acryl Mix, Hartfaserplatte, 109 x 180 cm Wolfgang Mayer/DENK ART DENK ART 2020, Brillancy Triptych II, Acryl Mix, Hartfaserplatte, 1068 x 180 cm cm Wolfgang Mayer /DENK ART DENK ART 2019 /2020 , Farbkunststoff Typ D1, Acryl-Mix, Hartfaserplatte, 207 x 282 cm Wolfgang Mayer/DENK ART DENK ART 2020, Farbkunststoff Typ Black Rainbow I, Acryl-Mix, Hartfaserplatte, 200 x 280 cm Wolfgang Mayer/DENK ART DENK ART 2020 , Komposition Blue Lake Central No. 1, Acrylmix, Hartfaserplatte, 109 x 181 cm Wolfgang Mayer/DENK ART DENK ART 2020, Kunststoff Farbtyp Schwarz-Weiß D6, Acryl, Leinen, 145 x 250 cm Wolfgang Mayer/DENK ART DENK ART 2020, Blut auf Weiß ab Titan, Acryl Mix, Hartfaserplatte, 70 x 100 cm Wolfgang Mayer/DENK ART DENK ART 2020, Vulkanerde I., Acryl Mix, Hartfaserplatte, 100 x 130 cm
Denk lebt und arbeitet seit 1995 in Zöbing bei Langenlois (Bezirk Krems). Von 1990 bis 1997 war er Gründungsdirektor der Kunsthalle Krems und kuratierte Ausstellungen mit umfassendem Konzept und großen programmatischen Ausstellungen. Von 2001 bis 2004 leitete er das A9 transeuropa forum im MuseumsQuartier in Wien, von 2004 bis 2007 war er künstlerischer Leiter des Museumszentrums Mistelbach. In seiner 50-jährigen künstlerischen Laufbahn erhielt Wolfgang Denk zahlreiche Impulse: als Ausstellungsmacher, als künstlerischer Leiter von Ausstellungshäusern und durch unzählige Begegnungen mit internationalen Künstlern.
Wolfgang Denk malt „aus heiterem Himmel“
“Ein Neuanfang beschäftigte meine Fantasie”
„Nach meinem schweren Unfall 2011 und anderthalb Jahren im Krankenhaus stellte ich mir die deprimierte Frage: ‚Ist das das Ende meiner künstlerischen Laufbahn, die 1968 begann?‘ Nein, im Gegenteil, ein Neuanfang beschäftigte meine Fantasie, die 2019 endlich einen großen Durchbruch hatte“, erklärte die Künstlerin 2021 anlässlich der Ausstellung „…aus dem Nichts“ im Dokumentationszentrum für Kunst der unteren Moderne .Österreich in St. Pölten.
„Eine neue Art der Malerei sollte die Folge sein. Ich experimentierte mit einfachen, aber widersprüchlichen Grundelementen und einer sich wiederholenden, durch das Bildzeichen bestimmten Bildsprache“, so Denk weiter. “Mit seiner komplexen Verflechtung sollte es auch eine ideale Grundform für ein strukturanalytisches System informeller Gestenmalerei sein.”
Die radikalisierte Bildsprache von Wolfgang Denk
Wolfgang Denk sagte, er habe begonnen, mit einfachen, aber paradoxen Grundelementen zu experimentieren, um eine durch Bildzeichen bestimmte, radikalisierte Bildsprache zu entwickeln, eine ideale Grundform: eine Konkretisierung seiner Ideen, Gedanken und Emotionen.
Mit der von ihm erfundenen Form des Materialdrucks – der “Plastikolorotypie-Technik” (Einkaufstüten aus Plastik), einer Abwandlung der Monotypie – einer seriellen Ebene von konstanten und variablen Elementen, einer Synthese von Farben und Formen, die den neuen Fokus des Jetzt ergeben musste . Abstraktion
Wolfgang Denk sucht eine „neue Abstraktion“
Carl Aigner, Kunsthistoriker, Kulturmanager und langjähriger Freund des Künstlers, schrieb in dem zur Ausstellung in St. Pölten: „Damit sich der Bildkosmos des Künstlers erschließt, bedarf es einer engagierten visuellen Arbeit. Was auf den ersten Blick wie eine bloße Wiederholung des Gleichen erscheint, ist nur die Methodik, nicht aber der Akt des Malens selbst. Differenz (Jacques Derrida) und nicht die Illusion von Herkunft oder Neuheit, sondern Variation und Wiederholung sind das Leitmotiv des Neuen Serie. von Werken Vielfältige Wiederholungen wirken in Wolfgang Denks Kunstwerken als visuelle Übung, nicht nur als gewöhnlicher Blick, damit wir in unserem Bilderalltag nicht geblendet werden.” Eugene Delacroix).