Nach 70 Jahren werden endlich Antipsychotika mit neuen Wirkmechanismen entwickelt. Dadurch sollen die Beschwerden der Betroffenen besser gelindert und lästige Nebenwirkungen vermieden werden.
Dopamin ist ein Botenstoff, der bei verschiedenen Erkrankungen wie Schizophrenie eine Rolle spielt.
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Das erste Antipsychotikum, ein Medikament gegen Schizophrenie, wurde in den 1950er Jahren entwickelt, und seitdem sind mehr als dreißig Medikamente auf den Markt gekommen. „Das kann den Eindruck erwecken, dass wir eine große Auswahl haben“, sagt Christoph Correll, Chefarzt für Psychiatrie an der Charité in Berlin. „Aber das Problem ist, dass alle Medikamente den gleichen Wirkmechanismus haben und wir fast keine Alternativen haben, wenn die bisherigen nicht wirken.“