Neuer Hitzerekord in Vorarlberg gemessen

Wetter

In Vorarlberg wurde am Sonntag ein neuer Juni-Hitzerekord gemessen. Um 15 Uhr waren es in Feldkirch 36,5 Grad. Am 30. Juni 1950 betrug die Temperatur dort 36,3 Grad. Am Mittag wurden landesweit etwa 30 Grad gemessen, berichtete die ZAMG. Selbst auf 2.000 Metern Höhe waren es noch um die 20 Grad.

19.06.2022 16.04

Online ab heute, 16:04

Die Landesrekorde im Juni liegen nun zwischen 36,5 Grad in Vorarlberg und 38,6 Grad in Niederösterreich (Waidhofen / Ybbs 2013). In den übrigen Bundesländern wird es am Sonntag keinen Rekord geben.

Fünf bis zehn Grad über dem Durchschnitt

Die Temperaturen liegen derzeit fünf bis zehn Grad über den Durchschnittswerten von Mitte Juni. Auch die nächste Woche wird überdurchschnittlich wärmer, mit Temperaturen am Nachmittag meist zwischen 26 und 33 Grad. Das Wetter wird jedoch unruhiger, mit einer Mischung aus Sonne, Wolken und teilweise starken Stürmen.

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Immer mehr heiße Tage

Die Zahl der Tage mit mindestens 30 Grad (Hitzetage) hat sich im Juni in den letzten Jahrzehnten in den niedrigen Lagen Österreichs verdoppelt oder vervierfacht, wie eine Auswertung der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) zeigt: Es gab z So gab es beispielsweise in den Landeshauptstädten im Durchschnitt ab Juni im Zeitraum 1961 bis 1990 ein bis zwei heiße Tage. Zwischen 1991 und 2020 gab es im Juni im Durchschnitt zwischen zwei (Bregenz) und fünf (Innsbruck) heiße Tage.

Alle Aufzeichnungen stammen aus der jüngeren Vergangenheit. Innsbruck ist mit 17 Hitzetagen im Juni 2019 auf dem Höhepunkt. 2021 erlebte Österreich den drittwärmsten Juni in der Geschichte der Maßnahmen mit vielen Tagen über 30 Grad. Der Juni 2021 bestätigte damit die massive Erwärmung der letzten Jahre. Von den zehn wärmsten Junimonaten in Österreichs 255-jähriger Geschichte liegen acht seit dem Jahr 2000 zurück.

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