Pressekonferenz: „Viele Tiere sehen am Schlachttag erst den Himmel“ Die Pressekonferenz ist beendet Hat die Initiative eine Chance? Wäre die Hühnerhaltung besonders betroffen? Fragerunde beginnt „Menschen haben ein verklärtes Bild von der Landwirtschaft“ „Tierausbeutung reduzieren“ „Steuerzahler unterstützen die Umweltzerstörung“ Klimaziele sind ohne Beitrag der Landwirtschaft nicht zu erreichen spricht Delphine Klopfenstein Hält sich die WTO nicht an? „Die Initiative zur Massentierhaltung ist nötig“ Daniel Jositsch übernimmt die Fleischproduktion in der Schweiz Die Pressekonferenz beginnt Das sind die Teilnehmer Der Bundesrat lehnt die Initiative ab Die Argumente der Ja-Kommission

Der Tierschutz sei dem Bundesrat ein wichtiges Anliegen, teilt er mit. Er lehnt die Initiative jedoch ab, weil das Tierschutzgesetz die industrielle Landwirtschaft bereits heute verbieten würde. Die Gesetzgebung schützt das Wohlergehen einzelner Tiere, unabhängig von der Anzahl der Tiere. Eine Beschränkung der Größe von Tierfarmen führt nicht zu einer unmittelbaren Verbesserung des Tierwohls. Zudem weist die Schweiz aufgrund der Struktur der Betriebe und der Gesetzgebung im internationalen Vergleich sehr kleine Tierbestände auf.

Auch der Bundesrat lehnt eine Verankerung des privaten Standards der Bio Suisse Richtlinien in der Verfassung ab. Diese spezifischen Leitlinien aus dem Jahr 2018 würden hinfällig, wenn sie nach Ablauf der 25-jährigen Übergangsfrist in Kraft treten würden. Darüber hinaus gäbe es zahlreiche weitere private und staatliche Bio-Standards, die weiterentwickelt würden.

Der Bundesrat will die Anliegen der Initiative in einem direkten Gegenvorschlag aufgreifen.

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