Qualität kostet nichts, aber sie wird einem nicht geschenkt.

Grüne: Gerechte Gewinnbeteiligung durch willkürliche Gewinnsteuer

Der Anstieg der Energiepreise infolge des russischen Angriffskrieges in der Ukraine ist für alle in unserem Land und in Europa spürbar. Um steigenden Stromrechnungspreisen entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung unter anderem eine Strompreisbremse für private Haushalte eingeführt. Aber auch die Arbeitgeber spüren die Folgen des Krieges und der daraus resultierenden Verteuerung von Energie. Besonders betroffen sind kleine und mittelständische Unternehmen, die den Großteil der österreichischen Unternehmen ausmachen.

„Deshalb brauchen wir Unterstützung für österreichische Unternehmen, die in Schwierigkeiten geraten sind. Speziell für kleine und mittelständische Unternehmen. Diese sind das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft. Allerdings haben wir durch die umfangreichen Hilfen während der Corona-Pandemie gelernt, dass Hilfen für Unternehmen keine Einbahnstraße sein dürfen“, sagt Jakob Schwarz, haushaltspolitischer Sprecher der Grünen. „Konzerne, die mit hunderttausenden Euro Steuergeldern unterstützen , da müssen sie schon gewisse Standards erfüllen. Es ist nicht der kleine Bäcker oder der kleine Betrieb an der Ecke, es sind die großen Konzerne.“

„Darüber hinaus sind wir seit Kriegsbeginn mit einem weiteren Phänomen konfrontiert: zufällige Gewinne. Die notwendigen Hilfen für österreichische Haushalte und Unternehmen sind mit hohen Kosten verbunden, die durch eine willkürliche Gewinnsteuer gegenfinanziert werden können. Auch die Europäische Union hat diese Möglichkeit zugesagt. Wer von einer solchen Ausnahmesituation profitiert, während die Preise für die Menschen steigen, muss seinen Teil dazu beitragen. Natürlich muss darauf geachtet werden, dass der Anreiz, in erneuerbare Energien zu investieren, nicht verloren geht“, so Jakob Schwarz abschließend.

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