Sie aktivieren Höchstleistungen in ihren Unternehmen, um die großen Herausforderungen dieser Zeit zu meistern. Österreichs 1000 wichtigste Führungskräfte wissen, wie man Unternehmen in Krisenzeiten führt.
Doch wer sind diese Top-Führungskräfte und wie kommt das Ranking eigentlich zustande?
Die Analysten von FASresearch haben für das INDUSTRIEMAGAZIN das Netzwerk der Führungskräfte der 5.000 größten Unternehmen Österreichs unter die Lupe genommen und nach folgenden Kriterien analysiert:
1. Abrechnung: Für jede Person wird die Abrechnung der Unternehmen, in denen sie tätig sind, gewichtet nach der Funktion (Vorstandsvorsitzender = 1, Aufsichtsratsvorsitzender = 0,75 usw.) zusammengefasst, sie erfolgt durch separate für Industrie- und Finanzunternehmen, um Bilanzsumme und Umsatz nicht zu vermischen.
2. Vernetzung: Jede Person übernimmt die Netzwerkzentralität aller Institutionen (Wirtschaft, Politik/Staat, Gesellschaft), in denen sie tätig ist. Netzwerkzentralität wiederum umfasst die beiden Dimensionen „Vermittlungskapital“ (Verbindung verschiedener Netzwerkbereiche) und „Schließungskapital“ (Einbettung in Cliquen). Internationale Positionen wurden stärker gewichtet.
3. Variabilität: FASresearch erstellt das Netzwerk der Top 5.000 Unternehmen und ihrer Eigentümer und Tochtergesellschaften auf der Grundlage von Beteiligungs-/Eigentumsverhältnissen und/oder Verbindungen durch Personen. Aus der Zuordnung der Unternehmen zu den ÖNACE-Klassen wird für jedes Unternehmen ein Variabilitätsindex berechnet. Diese ist umso höher, je mehr Unternehmen unterschiedlicher Klassen mit dem Unternehmen verbunden sind und je gleichmäßiger die Verbindungen zwischen den Klassen verteilt sind. Außerdem, inwieweit Führungskräfte Politik/Staat (z. B. Wirtschaftsverbände), Wirtschaft (Privatunternehmen und Stiftungen) und Gesellschaft (Vereine und Verbände, Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung, Sport etc.) verbinden. .).
In diesem Jahr gab es aufgrund globaler Umstände erstmals auch eine neue Kategorie:
4. Systemisches Risiko: Dieses Jahr erstmals analysiert, repräsentiert es die Abhängigkeitsverhältnisse in der Wertschöpfungskette. Zur Berechnung systemischer Risiken wurden die Produktklassen der VGR Input-Output-Matrix verwendet. Die Gewichtung erfolgte anhand der Bruttowertschöpfung innerhalb der Branchen und zwischen den Branchen in Abhängigkeit von den zirkulierenden Warenströmen in Millionen Euro. Jede weitere Funktion einer Person, ebenfalls basierend auf der Assetklassenzuordnung des jeweiligen Unternehmens, ist im Gesamtwert enthalten. Stärker gewichtet wurden Assetklassen mit einem hohen Energie- und/oder Materialanteil, wie „Energie und Energieversorgungsdienstleistungen“ (Maximalwert 100) oder „Metallprodukte“ oder Assetklassen, die mit der Bauindustrie verbunden sind.