Angriff oder Rückschlag?
Explosion auf dem Militärflughafen der Krim
Auf der Halbinsel Krim war am Samstag eine große schwarze Rauchwolke zu sehen. Beobachter vor Ort gehen von einem Brand in einem Munitionsdepot aus. Russland hat einen anderen Grund parat.
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Riesige Rauchwolke auf der Krim, aber Strandbesucher scheinen nicht beeindruckt zu sein.
Auf einem Militärflughafen auf der von Russland annektierten ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel Krim soll es erneut zu einer Explosion gekommen sein. „Nach Angaben von Rettungskräften ist ein Flugzeug über die Landebahn geschossen und hat Feuer gefangen“, schrieb der von Moskau ernannte Gouverneur der Stadt Sewastopol, Michail Rasvosschajew (49), am Samstag im Nachrichtendienst Telegram. Feuerwehrleute sind im Einsatz.
In den sozialen Medien kursierende Videos zeigten jedoch dicke Rauchwolken mit lauten Explosionen. Beobachter vermuteten, dass ein Munitionsdepot Feuer gefangen haben könnte. Ob Menschen starben, ist noch nicht bekannt. Ein Nutzer schrieb auf Twitter: „Ich glaube, die meisten russischen Touristen sind schon geflüchtet.
Das ukrainische Militär hat bereits mehrfach Stützpunkte der russischen Luftwaffe auf der Halbinsel angegriffen. So wurde im August der Militärflughafen bei Saki auf der Krim angegriffen. Der Militärflughafen Belbek in der Nähe von Sewastopol gilt als einer der wichtigsten für das russische Militär. Ob die jüngsten Explosionen auch auf einen ukrainischen Angriff zurückzuführen sind, ist unklar. (SDA)