Ritsch will die Frachtroute zugesagt haben

6.07.2022 20:22 (Akt. 6.07.2022 20:22)

Michael Ritsch fährt in einen Pfändertunnel ein. © VOL.AT

Bregenzer Bürgermeister Michael Ritsch kann sich einen Güterweg durch Versprechen vorstellen. Er hat es am Mittwoch bei „Vorarlberg LIVE“ aufgenommen.

Als nachahmenswerte Idealvariante nennt der SPÖ-Bürgermeister neben der unterirdischen Trasse mit den beiden von der Stadt geplanten Straßen auch die Variante eines Pfändertunnels für den Güterverkehr. Er glaubt an eine Gütertrasse entlang der A14 zum Pfänder.

Güterweg durch den Pfänder

Die Haltung der ÖBB überraschte den Bregenzer Bürgermeister Michael Ritsch, hervorgehoben am Mittwochabend in Vorarlberg LIVE. Aber es kann nicht einfach die zusätzliche Spur des neuen Pipeline-Radwegs zulassen.

Dies ist die aktuelle Situation

Im Gegensatz zur einheitlichen Position der Bürgermeister fehlt es Ritsch derzeit an einer gemeinsamen Linie innerhalb der Landesregierung. Kurz gesagt, es bedarf eines gemeinsamen Anspruchs von Land und Kommunen. Letztlich bleiben die ÖBB ein Staatsunternehmen. „Er gehört eigentlich dem Volk Österreichs und muss machen, was das Volk will“, betont Ritsch.

In Bregenz kein Problem und ein “vorläufiges” Studium.

Da die ÖBB aber nur mit dem Bund und nicht mit der Stadt verhandeln, bedarf es auch hier einer Einigung mit dem Land. „Am Ende geht es um den Wirtschaftsraum Vorarlberg“, will er nicht als Bregenzer Problem missverstanden werden. Der Wirtschaftsraum Vorarlberg braucht die Bahnlinie, nicht Bregenz.

Das vorgelegte Ergebnis der ÖBB-Studie bezeichnet er gegenüber der U-Bahn als „vorläufig“.

Obwohl die Landesregierung derzeit durch die Entlassung des Landeshauptmanns geschwächt ist, muss sie jetzt eine Haltung finden und handeln.

Die ganze Sendung ab Mittwoch

Die Sendung „Vorarlberg LIVE“ ist eine Kooperation von VOL.AT, VN.at, Ländle TV und VOL.AT TV und wird von Montag bis Freitag ab 17 Uhr ausgestrahlt. Hier erfahren Sie mehr.

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