Silvester: Diese Konsequenzen fordern Nancy Faeser und Marco Buschmann jetzt

Deutsche Hauptstadtnacht

Diese Konsequenzen fordern nun Nancy Faeser und Marco Buschmann

Stand: 00:48 | Lesezeit: 2 Minuten

Ein ausgebrannter Reisebus steht nach Silvester-Krawallen vor einem beschädigten Wohnhaus im Berliner Stadtteil Neukölln

Quelle: dpa/Fabian Sommer

„Bis zu einem Urteil kann es höchstens ein paar Wochen dauern. Nur so kann der Rechtsstaat respektiert werden“, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). Sie und Bundesjustizminister Buschmann (FDP) haben mehr Forderungen.

Nach Anschlägen auf Einsatzkräfte in Berlin und anderen deutschen Großstädten in der Silvesternacht fordern mehrere Bundesminister eine schnelle und harte Bestrafung der Täter. „Bis zu einem Urteil kann es höchstens ein paar Wochen dauern. Nur so kann der Rechtsstaat respektiert werden“, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) der „Bild am Sonntag“. „Jugendliche Gewalttäter müssen sofort und deutlich spüren, dass ihr Handeln Konsequenzen hat“, betonte er.

Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) sagte der Zeitung: „Unser Rechtsstaat muss sich verteidigen können. Er darf sich von niemandem täuschen lassen.“ Bei Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sind Freiheitsstrafen bis zu mehreren Jahren möglich.

„Das muss konsequent durchgesetzt werden“, mahnte der Minister. Bei Personen ohne Aufenthaltsrecht müssen die Möglichkeiten der Ausweisung und Abschiebung genutzt werden.

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Angriffe auf Rettungsdienste

Faeser plädierte auch für Polizeischutz bei bestimmten Rettungsaktionen. „Solange diese Probleme bestehen, halte ich bei besonders gefährlichen Einsätzen einen polizeilichen Schutz der Retter für sinnvoll“, sagte der Innenminister.

Er hat sich auch für den Einsatz von Bodycams bei der gesamten Polizei in Deutschland und in bestimmten Bereichen auch bei Rettungsdiensten oder Feuerwehren ausgesprochen. „Diese Kameras erhöhen die Hemmschwelle der Randalierer, die Polizei anzugreifen“, argumentierte der SPD-Politiker.

Auch Nancy Faeser hat sich im Interview noch einmal zur Debatte um die Herkunft der Aggressoren geäußert: „Ich habe klar gesagt, dass es ein Problem mit Gewalttätern mit Migrationshintergrund gibt, die mit Bildungs- und Integrationsprogrammen nicht mehr erreicht werden und so sie lehnen diese Gesellschaft ab. . Für mich ist der Klartext genauso wichtig, wenn es um Verbrechen von Clans oder kämpferischen Reichsbürgern geht.“

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